Happy Street (Android, iOS, Mac OSX)

Sonntag, 21. Juli 2013 11:57

Der zuvorkommende Fuchs Billy, seine Katzenfreundin Zoë und der geschäftstüchtige Wolf Pepin haben eine Idee! Auf dieser hübschen Straße könnte man doch ein Haus für sich und seine Freunde bauen. Daneben bauen wir noch gegen den Hunger einen Früchtestand. Vielleicht möchten ja noch mehr Freunde zu uns ziehen, also bauen wir ein Wohnhaus. Um Touristen anzulocken, könnte ein Bazar nicht schaden. Gegen die Langeweile wird noch ein Spielautomaten aufgestellt.
Immer mehr Tierchen sind begeistert und ziehen zu unseren Freunden zu.


Wilda gehört zum Piraten-Set.

Gameplay:

Bei Happy Street handelt es sich um eine kleine, niedliche Aufbausim. Anders als bei einer der üblichen Städtebausimulatoren, wird hier nur eindimensional gebaut, also auf einer Strecke der Straße entlang nach links und rechts.
Das Prinzip ist einfach: Baue ein paar Häuser, damit Deine Tierchen irgendwo wohnen können.
Um sich neue Häuser leisten zu können, muss man jedoch das nötige Kleingeld verdienen. Das macht man, indem man Verkaufsstände kauft und aufstellt. Unsere Tierchen sind regelrecht konsumgeil und werden sofort damit beginnen, ihr komplettes Taschengeld für ihre Kaufsucht zu investieren.


Im Wald sammelt man Pilze, fischt, fällt Holz. Ausserdem wohnt hier der Hund Nyok, der allerlei Zeug für uns kocht.

Happy Street ist ein Casual Game für zwischendurch. Daher dauert es je nach Gebäude seine Zeit, bis es gebaut ist. Einfache Dinge wie eine Bushaltestelle sind nach wenigen Sekunden aufgestellt. Aber höherwertige Geschäftsstände wie ein Juwelier brauchen dann gerne schon mal 16 oder gar bis zu 48 Stunden, bis es gebaut wird. Da man diese Zeit tatsächlich in Echtzeit abwarten muss, schaut man gelegentlich immer wieder ins Spiel, ob seine Gebäude fertig sind, oder beschleunigt den Bau, indem man eine alternative Währung, so genannte Flooz, bezahlt.

Crafting…

Für den Bau von neuen Gebäuden braucht man oftmals nicht nur Geld, sondern auch bestimmte Ressourcen: Holz, Steine und Eisen. Aus diesen kann man weitere Gegenstände herstellen, die für den Bau bestimmter Gebäudetypen notwendig sind: Aus Holz werden Holzbretter hergestellt, aus Holzbretter kann man sich einen Wassereimer craften, aus Kokosnüssen und Wasser werden Seile hergestellt, Eisenstangen erhält man, wenn man Eisenerze ein schmilzt, Kleber erhält man, indem man Bird Poop einkocht..

Flooz…

Sollten bestimmt Ressourcen fehlen, kann man sie entweder sofort mit der Super-Währung Flooz kaufen, was es damit auch zum wertvollsten Resource macht. Natürlich kann man mit echtem Geld via In-App Purchase sofort Flooz dazu kaufen, aber man kann sich auch so sehr gut im Spiel Flooz dazu verdienen. Wichtigste Stelle dafür ist der Wolf Pepin. Er ist ein gerissener Händler und braucht für seine eigenen Geschäfte regelmäßig von uns Waren. Diese kauft er für viel Geld ab und legt gelegentlich einen der wertvolleren Flooze mit drauf.


Das war knapp! Beinahe hätten wir am Glücksrad gleich zwei Flooz auf einmal gewinnen können!

Miteinander…

Sollte man eine Ressource benötigen, aber man hat nicht die Zeit, sie selbst herzustellen und keine Flooze dafür (mehr) übrig, kann man auch einfach direkt seine Freunde fragen. Man kann in Happy Street zusammen mit seinen Freunden spielen. Jeder baut an seiner eigenen Straße. Man kann jedoch die Straßen seiner Freunde besuchen und ihnen helfen, indem man den Bau von neuen Gebäuden beschleunigt oder gleich einen halben Laden leer kauft. Man kann aber auch Resourcen untereinander austauschen.
Neue Freunde findet man, indem man sein Spiel mit dem Netzwerk Facebook verbindet oder sie in anderen Netzwerken wie Apples Game Center sucht. Übrigens können auch Android und iOS User gemeinsam spielen. Allerdings können iOS User nur andere iOS User im Game Center suchen und hinzufügen. Android User können hingegen auch iOS User finden und adden.
Der tägliche Besuch der Straße eines Freundes wird mit einem Flooz belohnt, so dass man sich regelmäßig unterstützen sollte.
Man kann auch für die Tiere seines Freundes ein Hotel bauen, die dort dann für einen Tag Urlaub machen können. Dadurch leveln sie dann auch schneller.


Im Workshop werden allerhand Dinge gecraftet..

Upgrade…

So ziemlich jedes Gebäude ist in drei Stufen aufbaufähig. Wohnhäuser, die man upgradet, können mehr Bewohner fassen. Geschäftsstände fassen mehr Wahren und generieren mehr Geld. Der Upgrade des Workshops führt dazu, dass Dinge schneller gecraftet werden.
Das Aufrüsten von Gebäuden dürfte das Aufwändigste im Spiel sein, denn es dauert mitunter am Längsten und sie verschlingen Unmengen an Ressourcen. So kostet das Aufrüsten des Wein Geschäfts 10 Liebestränke, die der Hund Nyok im Wald erst einmal zusammen brauen muss.

Erfahrungspunkte und Level…

Nicht nur Gebäude werden aufgewertet, auch unsere Tiere sammeln mit der Zeit Erfahrungspunkte und können Level aufsteigen. Der erfahrene Konsument stürmt nicht nur mit einem dickeren Geldbeutel zu den Geschäften, auch sind sie ausdauernder und können weitere Strecken zurück legen, bis sie wieder in ihre Unterkunft zurück müssen, um etwas zu schlafen.

Entwicklung…


Das Titelbild des Frühlingsupdates…


…und für das aktuelle Sommerupdate.

Happy Street wird seit über einem Jahr nun kontinuierlich weiter entwickelt.
Passend zur aktuellen Jahrezeit spendiert der Hersteller Godzilab neue Updates, in welchen dann thematisch passend komplette Sets zur Verfügung gestellt werden. Nur in dieser Zeitspanne kann man dann bestimmte, rare Sets erwerben. Zum Beispiel ein Halloween-Set, ein Weihnachts-Set, Sankt Patricks Day, Ostern, Piraten, Summerbeach.
Um alles im Spiel komplett zu besitzen, lohnt es sich also, gerade für diese zeitlich begrenzten Gebäuden und Gegenstände zu sparen. Leider sind sie mitunter sehr teuer. So kostet es 120 Flooz, um sich ein Palmtree Haus zu bauen, in dem dann niedliche Holahula-Mädchen einziehen.
Hat man so ein spezielles Set verpasst, hat man Pech gehabt; regulär gibt es sie nicht mehr im Geschäft zu kaufen. Aber gelegentlich werden sie für 48 Stunden zwischenzeitlich angeboten.

Ein Hauch einer Storyline…

Im Verlauf des Spieles lernt man seine tierischen Einwohner besser kennen. Sie interagieren miteinander, durch Dialoge baut sich eine Geschichte auf. Meistens sind diese Dialoge mit einer Quest verbunden. So hat sich die Katze Zoë ein wenig in den Fuchs Billy verguckt und möchte ihn besser kennen lernen. Sie würde ihn gerne auf ein Eis einladen. Der Spieler hat nun also die Aufgabe, für Zoë Eis herzustellen. Nach dem Rendezvous fühlt sich Billy geschmeichelt und möchte Zoë ein paar Blumen schenken, die man ihm natürlich besorgen muss.

So muss man nicht nur zum Neubau und die Aufrüstung von Gebäuden Ressourcen sammeln, sondern auch, um die Geschichte weiter voran zu treiben.


Gelegentliche Neckereien haben unsere Straßenbewohner gern.

Für ein Casual Game entwickeln die Hauptdarsteller erstaunlichen Tiefgang. Jeder bringt seine eigene Vorgeschichte mit, man lernt die Neigungen und Vorlieben kennen. Dabei sind die Tierchen nicht mal zimperlich, sondern schon regelrecht vulgär. Teilweise frage ich mich, ob Hersteller Gozilab dabei für ein kindgerechtes Spiel nicht schon zu weit gehen und man es so wirklich stehen lassen sollte.
Allerdings ist das Spiel komplett in englischer Sprache.


Katze Zoë ist ziemlich Verrückt nach Vögeln und mag wirklich alles von ihnen…

Touristen…

Je Größer unsere Straße wird, um so mehr Touristen kommen vorbei, die ein wenig bei uns Einkaufen wollen. Wenn ein Tourist auf seinem Fahrrad vorbei radelt, oder mit einem teuren Sportwagen oder gar mit dem Flugzeug anreisen, sollte man sie antippen. Dann halten sie an und kaufen ein. Dabei sind sie sehr spendabel und kaufsüchtig. Es ist nicht selten, dass sie dann Waren für mehrere hundert Geldmünzen einkaufen.

Fiesta…

So richtig geraten unsere Tierchen in den Konsumrausch, wenn wir eine Fiesta feiern. Diese dauert dann wenige Sekunden, aber in dieser Zeit stürmen die Tiere regelrecht zu den Geschäften und kaufen die fünffache Menge ein.
Jedoch kann man nicht immer eine Fiesta feiern. Dazu muss man sich Herzchen dazu verdienen, die man erhält, wenn man Touristen anhält oder den eigenen Tieren kleine Gefallen tut, indem man ihnen den Weg zu einem bestimmten Geschäft oder zu einer anderen Figur zeigt. Das geht dann in ein kleines Suchspiel über.


Manchmal fährt ein Bauwagen vorbei, der den Bau von Gebäuden um eine Stunde verkürzt.

Facebook…

Happy Street kann man mit Facebook verknüpften. Dadurch lernt man schneller neue Freunde kennen. Zum Glück ist es nicht nötig, dass man sich mit Facebook verbinden muss, man kann es auch komplett ohne dieses Netzwerk spielen. Nur leider gibt es mindestens ein Gebäude, welches man nur dann bauen kann, wenn man sich mit dem Spiel an Facebook angemeldet hat. Das ist sehr schade und ärgerlich, da ich da keinen Account besitze und besitzen will. So geht ein gewisser Teil vom Spiel für mich verloren. Aber das macht nur einen Minimalen Teil des Spieles aus und ist problemlos verkraftbar.

Graphik:

Das Spiel präsentiert sich durchwegs in 2D von der Seite. Die Figuren sind liebevoll designt, aber nur sehr sporadisch animiert. Zwar kann man ins Spielgeschehen ein- und wieder wegzoomen, ein gewisser 3D Effekt ist erkennbar, wenn man das Smartphone zur Seite kippt, aber dennoch ist das Spiel flach. Dies ist jedoch kein Nachteil, im Gegenteil, es macht ein großen Teil des Charmes aus.
Das Spiel präsentiert sich zu jeder realen Jahrezeit entsprechend angepasst. So rieseln im Winter leise Schneeflocken vom Himmel, im Frühling schlüpfen die Küken und Häschen hoppeln durch die Landschaft, jetzt im Sommer macht sich das Sonne und Badespaß Flair breit.


Ein gewöhnlicher Wintertag auf unserer Straße.

Sound & Musik:

Ähnlich wie in Animal Crossing brabbeln die Tiere in einer Pseudotiersprache daher. Jede Figur hat eine eigene Stimme und Wörter, die sie sagt. Diese sind jedoch auf niedlicher Weise sehr primitiv und Menschen können sie eh nicht verstehen. Ihr Vokabular beschränkt sich auf ein kurzes “Biba”, “Badu”, “Miiu” und ähnliches.

Das Spiel hat angenehmer weise eine recht große Auswahl an Musikstücken in seinem Soundtrack. Jede Melodie hat man recht schnell mal gehört, aber immerhin sind sie so abwechslungsreich, dass sie mit der Zeit nicht stören. Da das Spiel auch einen Tag-Nacht-Zyklus simuliert, passt sich die Musik zu jeder Tageszeit im Spiel an. Tagsüber ist die Musik treibender und peppiger, in der Nacht hingegen ruhig und atmosphärisch.

Gesamt/Fazit:

Happy Street ist ein Casual Game und damit nur ein Spiel für zwischendurch. Man spielt es für fünf Minuten und hat dann alles gemacht, was man machen kann. Zwar läuft das Spiel im Hintergrund weiter, so dass die Tiere weiterhin einkaufen und Geld verdienen, wenn das Spiel gerade nicht aktiv läuft, aber regelmäßiges Reinschauen wird definitiv mit höheren Gewinnen belohnt.
Wenn ein Geschäft leer gekauft wurde, muss man die Bestände wieder auffüllen. Man levelt im Spiel also schneller, wenn man immer wieder mal für kurze Zeit spielt, anstatt nur einmal am Tag ins Spiel zu schauen. Wenn man sich darauf einlässt, ist es motivierend und macht durchaus Spaß. Das Spiel hat tatsächlich gewissen Sucht-Charakter.

Happy Street kann man sich kostenlos im AppStore herunter laden. Es finanziert sich durch In-App-Purchase, worauf man jedoch nicht angewiesen ist. Ich kam im Spiel auch ohne echten Geldeinsatz zügig weiter. Gelegentlich wird auch Werbung eingeblendet, welche sich jedoch nur darauf beschränkt, eine App-Empfehlung auszusprechen. Zudem erscheint sie nur einmal in einer Spielesitzung. Wem die Werbung stört, kann sie weg kaufen, indem man einmalig für eine bestimmte Menge Flooz bezahlt. Aber auch das habe ich nie gebraucht.


Xena hat ein sehr unbeschwertes Leben.

Mir macht das Spiel sehr viel Spass. Dass ich es nach einem Jahr immer noch spiele, sollte es auch unterstreichen. Das Spiel ist schon recht komplex, aber man hat es recht schnell verstanden und durchschaut. Wenn man erst einmal alles gesehen hat, wird das Spiel eintönig, da man im Prinzip immer nur das selbe macht:
Bestände auffüllen, Holz fällen, Steine und Erze klopfen, zusehen, dass die Workshops immer etwas produzieren und craften.
Da man das Spiel jedoch am Smartphone immer dabei hat und eine Spielsitzung nicht sehr lang dauert, schaut man immer wieder mal kurz hinein.

Ich kann das Spiel jedem empfehlen, der auf niedliche und seichte Unterhaltung seinen Spaß findet.

Bewertung: 9/10 Punkte


Einmal am Tag darf man am einarmigen Banditen spielen, und das ist wohl der Hauptgewinn.

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Ein paar Albenvorstellungen

Sonntag, 5. Juni 2011 13:56

Ich war neulich wieder groß Einkaufen und konnte einige Schätze ergattern, die ich euch nicht vorenthalten möchte.

Amon Amarth – Surtur Rising (2011]

Amon Amarth - Surtur Rising

Auf Amon Amarth ist verlass. Sie liefern mal wieder ein sehr solides und fabelhaft eingespieltes Viking Metal Album ab. Gerade der Opener War Of The Gods ist so ein verdammter Ohrwurm, dass dieser Song für mich zum Sinnbild dessen geworden ist, was Amon Amarth für mich ausmachen: Sehr druckvoller, verspielter, melodischer Viking Metal.
In dieser Sparte sind und bleiben sie für mich die unangetasteten Helden.
Überraschungen wird man jedoch keine finden. Wer eine der Vorgängeralben kennt, weiss was er auch mit Sutur Rising zu erwarten hat.

Songbeispiel: YouTube: War Of The Gods

Arch Enemy – Khaos Legions (2011)

Arch Enemy - Khaos Legions

Vor 6 Jahren oder so mochte ich Arch Enemy echt total gern. Aber dann haben sie ein paar Scheiben gebracht, die ich nicht mehr ganz so toll fand.
Doch als ich den Song gehört habe, wusste ich, dass ich mir das Album unbedingt kaufen muss.
Und ich wurde nicht enttäuscht. Arch Enemy sind wieder zu dem geworden, was ich sehr an sie schätze: Kraftvoller, melodischer Thrash/Melodic Death rund um die sympathische Front-Göre Angela Gossow.
Khaos Legions ist rundum sehr abwechslungsreich aufgebaut. Es finden sich hier und da viele Aspekte aus anderen Metal Richtungen. Aber das Gesamtwerk stimmt und klingt richtig, richtig fett. Ich bin auch ganz von der Aufnahmequalität begeistert.
Insgesamt schöner Metal in höchster Qualität und sicherlich einer der ganz großen Highlights des Jahres 2011.

Songbeispiel: YouTube: Yesterday Is Dead And Gone

Rhapsody of Fire – The Frozen Tears Of Angels (2010)

Rhapsody of Fire - The Frozen Tears Of Angels

Rhapsody of Fire mochte ich eigentlich immer. Die ersten Scheiben der Synfomie Metal Kapelle aus Italien, als sie noch schlicht Rhapsoy hießen, habe ich alle.
Doch irgendwann habe ich es nicht mehr weiter verfolgt, habe sie einfach aus den Augen verloren. Um so erfreulicher war es, als ich im örtlichen Saturn die Scheibe als Ldt. Digi Book für nur 7,99 Euro gefunden habe. Für den Preis lässt man so eine hochkarätige Band nicht im Regal stehen.
Die Aufmachung vom Digi Book ist wirklich schön und mein Herz schlug höher, als ich Christopher Lee dort als Zauberer/König erblickte. Und tatsächlich erzählt Christopher Lee in einigen Songs die Geschichte des Albums. Leider hatte ich noch nicht die Zeit, sie mir genauer durch zu lesen.

Wer synfonischen Power Metal mag, kommt um diese Band eigentlich nicht herum.
Sehr sehr schöne Musik.

Songbeispiel: YouTube: The Frozen Tears Of Angels

Powerwolf – Return in Blood (2005)

Powerwolf - Return in Blood

Powerwolf – Lupus Dei (2007)

Powerwolf - Lupus Dei

Powerwolf – Bible of the Beast (2009)

Powerwolf - Bible of the Beast

Ich habe mir mal die komplette Diskographie der Power Metal Band Powerwolf zugelegt, weil ich die neusten Werke wirklich mag und die älteren Scheiben bei Amazon für wenig Geld zu haben sind.
Powerwolf habe ich erst kürzlich entdeckt. Sie machen sehr soliden Powermetal mit kraftvollen Clean Vocals. Begleitet werden die Stücke von einer Kirchenorgel und gelegentlichen “Halleluja”-Chören.
Die Texte sind sehr geprägt von der christlichen Kirche. Aber auch wenn sie sehr religiöse Texte haben, sehen sie sich nicht als religiöse Band an (vgl. Wikipedia). Das ist schwer zu glauben, schaut man sich deren Songtitel an. ;)
Aber auch der Werwolf als das Biest spielt in ihren Texten eine wichtige Rolle.
Mir macht diese Band höllisch (*haha*) viel Spass, darum kann ich sie auch jedem empfehlen, der gern etwas Metal mit hymnenhaften Chören und Clean Gesang mag.

Songbeispiele:
Raise Your Fist, Evangelist (2009)
Sanctified With Dynamite (Neuer Song für das demnächst erscheinende Album Blood of the Saints)

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Declivity Live in Oberhausen am 15.01.2011

Freitag, 17. Dezember 2010 11:51

Erstmalig wird der Konzertsaal des Crowded House in Oberhausen Holten Zeuge eines Metalkonzerts und zwar nicht irgendeines Metalkonzerts, sondern der Reinkarnation des “Unleashing the Beerthirsty”

Flyer

Meine Band Declivity wir unter den neuen Bandnamen ihr erstes Live-Konzert geben.
Dann werden wir auch gleich den CD-Release zu unserem Album “The Inevitable End” feiern!

  • 5 feste Bands aus dem wunderbaren Hartwurstsektor, 2 davon aus Oberhausen
  • Im VVK kostet es 2€ weniger und dazu gibts noch ein Freigetränk
  • da das ganze von Path of Golconda veranstaltet wird, wird nach dem Konzert natürlich zu Scooter und Bon Jovi in und um den Proberaum (gleich gegenüber vom Konzertsaal) weitergefeiert, bis auch beim Letzten die Lichter ausgehen!

Wann? 15.01.2011
Einlass? 19:00 Uhr
Beginn? 19:30 Uhr
Wo? Crowded House, Otto-Roelen-Str. 1, 46147 Oberhausen
Vorverkauf? 6 Euro (Free Drink inklusive)
Abendkasse? 8 Euro

Alle am Start?

P.S.: Da das Fassungsvermögen im CH begrenzt ist, bitten wir euch die Tickets im VVK zu sichern(Email mit dem Betreff Beerthirst und eurem Namen an freedrink@pathofgolconda.com), frei nach dem Motto: “Wer zuerst kommt, trinkt bis zuletzt mit!”

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Terror von der Nummer +49 800 3302202

Dienstag, 14. September 2010 20:17

Seit knapp 2 Jahren habe ich nun ein Firmenhandy.
Ich kann mich glücklich schätzen, ein iPhone zur Verfügung gestellt zu bekommen.

Seit der Pleite mit ePlus letzten Jahres, hoffte ich, nun endlich vor Terror Call Centern verschont zu bleiben.
Doch weit gefehlt.

Seit einer Woche werde ich von dieser grauenvollen Nummer verfolgt: +49 800 3302202
Die ersten paar male habe ich es verpasst, es hat nur so kurz geklingelt, dass ich nicht dran gehen konnte. Zurück rufen wollte ich jedoch auch nicht.

Aber ich habe danach gegoogelt und schnell wurde klar, wer sich dahinter verbirgt:

  • Telekommunikation: 13 Anrufe in einer Woche von dieser Nummer: +49 800 3302202
  • 08003302202 – who calls me from 08003302202? 1/5
  • Es ist die Kunden-Hotline der Telekom! :)

    Klar, der Firmenvertrag wird bald zwei Jahre alt, er läuft also bald aus.
    Das habe ich bei mir in der Firma auch gemeldet, aber offensichtlich bin ich der einzige, der so von dieser Nummer belästigt wird.
    Natürlich bin ich das nächste mal auch sofort dran gegangen. Als ich mich höflich mit Firma und Namen meldete, hat die Gegenstelle aufgelegt.

    Nun, ich werde es hier nun mal protokollieren, wie oft mich die T-Mobile Hotline anruft.

    Mich hat der Telemarketer zwar schon vor dem 10. September 2010 angerufen, doch leider kann ich es erst ab diesem Freitag nachvollziehen.


    Die Nummer steht natürlich seit der Sache in meinem Telefonbuch, damit ich ihr einen eindeutigen Klingelton zuordnen kann. Dass die Nummer hier rot leuchtet, bedeutet, dass ich den Anruf verpasst habe.


    Am Wochenende war zum Glück Ruhe. Am Montag wurde ich wieder angerufen, was ich leider wieder verpasst habe..


    Heute wurde es richtig penetrant!
    Ich bin ein paar mal dran gegangen, doch jedes mal wird sofort aufgelegt, wenn ich mich melde. (10:13 Uhr)
    Das witzige ist, je länger ich warte, um so länger steht auch die Verbindung! Es wird immer dann aufgelegt, wenn ich mich melde. (13:40 Uhr)
    Zum Feierabend hin (17:08 Uhr) bin ich dran gegangen, ohne mich zu melden. Nach 5 Sekunden warten meldete sich eine Männerstimme: “Hallo? Ist da wer?”
    Sofort habe ich geantwortet: “Hallo! Wer sind Sie, was wollen…” aufgelegt!
    Frech, nicht wahr?
    Um 19:41 Uhr wurde ich abermals angerufen. Ich bin dran gegangen, habe den Lautsprecher angemacht, habe nichts gesagt.. und nach 7 Sekunden legt er wieder auf.

    Ich bin mal gespannt, wie lange das Spielchen so noch gehen wird.
    Ich finde es unglaublich frech von T-Mobile.

    Natürlich wollen sie, dass ich zurück rufe. Weil wenn ich mich bei denen melde, dann will ich ja wohl auch was von ihnen und sie können mir Scheiße andrehen.

    Nun, ich protokolliere es hier. Das macht schließlich auch Spass.
    Im Internet habe ich ja gelesen, dass ich nicht allein bin, der so sehr terrorisiert wird.

    Zum Glück kommen diese Anrufe wohl nur von MO – FR zwischen 08:00 und 22:00 Uhr. Für alles andere wäre es für mich ein Fall für den Anwalt.
    So ist es ein Fall für mein Blog. *g*

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    DECLIVITY – Song ‘Dawn Of Men’ online!

    Montag, 13. September 2010 9:34

    Meine Band hat sich umbenannt, wir heißen nun DECLIVITY und stehen kurz davor, unser erstes Album zu veröffentlichen.

    Wir machen eine bunte Mischung aus verschiedenen Metalrichtungen. Melodischer Death Metal, Thrash Metal, Black Metal, Viking Metal.. oder einfach nur: Metal.

    Auf der Homepage von Declivity (http://www.declivity.de/) gibt es nun ein Promovideom mit vielen Fotos und den Song ‘Dawn Of Men’ gratis zum Herunterladen!

    Das wird die Wartezeit bis zur Veröffentlichung etwas verkürzen. :)

    Ich hoffe, es ist euch nicht zu laut und ihr habt viel Spaß damit.

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    Pets – für iPhone

    Sonntag, 14. März 2010 12:22

    Pets
    für iPhone

    Im Apple AppStore gibt es viele Gratis-Spiele.
    Eins davon rangierte einige Zeit in den Top10 der Gratisspiele. Darum habe ich mir herunter geladen und ich spiele es schon eine geraume Zeit.

    Pets lehnt sich dabei ganz schön ans Pokémon Universum an. Das heißt, man muss seine kleine Monster fangen und sie trainieren, damit man sie gegen die Monster anderer Spiele antreten lassen kann. Da ich Pokémon mag, ist das Universum also schon mal gar nicht so grundlegend falsch und verspricht, spaßig zu sein.
    Allerdings entspricht das Spielprinzip eher den von gewöhnlichen Browsergames. Eigentlich könnte man die App als Web-Oberfläche sehen, die auch problemlos im Browser möglich währe. Es spielt sich komplett online und jeder Tastendruck lädt den Kontent aus dem Internet herunter.

    Pets

    Gameplay:

    Es geht eigentlich nur darum, seine Pets stärker werden zu lassen, damit sie gegen andere, menschliche Gegner bestehen. Und gekämpft wird eigentlich immer. Allerdings sieht man vom Kampf nicht viel. Man bekommt nur eine Textbotschaft, dass man angegriffen wurde und ob man gewonnen oder verloren hat.

    In jedem Fall bedeutet das ein Verlust von Lebenspunkten. Dabei hat nicht jedes Tierchen seine eigenen Lebenspunkte, sondern alle Teilen sich gemeinsame Trefferpunkte. Im oberen Bild sieht man am Herz-Symbol, wie viele Lebenspunkte ich noch habe (12/180). Ob ich nun selber angreife oder angegriffen werde, es gehen immer ein paar Lebenspunkte verloren. Damit sie sich regenerieren, muss ich einige Zeit warten. Im oberen Bildchen sieht man, dass ich noch 2:29 Minuten warten muss, um ein Lebenspunkt zurück zu bekommen. Um also vollständig zu regenerieren, muss ich einige Stunden warten.
    Man kann sich auch heilen lassen, das kostet jedoch Geld.

    Werde ich angegriffen und ich gewinne, bekomme ich neben meinen Schadenspunkten auch noch ein paar Erfahrungspunkte hinzu.
    Verliere ich, nimmt sich der Aggressor ein Teil von meinem Vermögen an sich.

    Pets

    Ich kann also auch selber Angreifen gehen und etwas Geld und Erfahrungspunkte verdienen. Dazu klicke ich unten auf “Battle” und bekomme eine Liste mit Spielern, die gerade online sind und die ich angreifen kann. Man sollte sich schon vor dem Angriff informieren, welche Monster der Gegner besitzt. Wenn ein Gegner hauptsächlich Feuer-Monster einsetzt, sind meine Wasser-Monster ihm überlegen und meine Chance zu gewinnen dementsprechend wahrscheinlicher.

    Um jedoch angreifen zu können, müssen meine Kreaturen über genügend Lebenspunkte verfügen. Ein angeschlagenes Team kann nicht mehr angreifen (und praktischerweise auch nicht mehr angegriffen werden). Jeder Angriff kostet ein Spirit-Punkt. Sind meine 7 Spirit-Punkte aufgebraucht, muss ich rund 2min warten, bis ich wieder einen Punkt hinzu bekomme.

    Pets

    Damit die eigenen Pets überhaupt eine Chance haben, müssen sie trainiert werden. Dazu levelt man jeden Pet erst einmal individuell auf. Der Levelaufstieg ist immer möglich, man braucht also keine Erfahrungspunkte. Jeder Levelaufstieg kostet jedoch Geld. Je größer der Level, um so teurer wird es. Die einzelnen Pets dürfen jedoch nicht höher als der Gesamtlevel des Spieler gelevelt werden. Ich bin zur Zeit auf Level 13, also können meine Pets von mir nicht höher gelevelt werden.
    Danach sollte man noch die Fertigkeiten der Pets auflevel, wieder kostet dies Geld. Mit genügend Geld hat man also auch ein starkes Team.

    Pets

    Neben dem Überfall auf andere Spieler kann man sich noch durch das absolvieren von Quests ein paar Kröten dazu verdienen. Ein Touch auf “Quests” bringt einen in die Übersicht. Erstmal kann man sich einen Ort aussuchen, wo man seine Quest beginnen möchte, Campus, Hometown oder Island. In jedem Ort sieht man dann, wie weit man mit seiner Quest gekommen ist. Eine Quest besteht man, indem man auf sie klickt. Sofort bekommt man etwas Geld und ein paar Erfahrungspunkte. Es ist also auch hier wie bei den Kämpfen sehr symbolisch gehalten. Zu sehen oder zu machen bekommt man nichts.
    Jede Quest kostet Energie. Hat man keine Energie mehr, muss man halt warten. Nach ein paar Minuten bis Stunden ist die Energie bereits wieder aufgefüllt.

    Pets

    Nur in Quests findet man neue Pets, die man dann von Level 1 an neu trainieren muss. Wenn man also einfach jede Quest anklickt, bekommt man auch irgendwann an alle Pets heran. Das ist bei Pokémon deutlich anspruchsvoller.

    Um sich auf ein geregeltes Einkommen einzustellen, muss man in Immobilien investieren. Wer solche “Habitats” kauft, kann sich jede Stunde auf ein paar Münzen freuen. Wer also sich ein schöneren Hinterhof für 4000 kauft, kann sich jede Stunde auf 100 Münzen freuen. Nach zwei Tagen hat es sich also schon ausgezahlt.

    Graphik:

    Bis auf ein paar Icon-Bilder ist eigentlich keine Grafik vorhanden. Die Pets wurden meiner Meinung nach unglaublich schlecht gezeichnet.
    Sie sind im ähnlich minimalistischem Stil wie Pokémon gehalten, die Linienführung ist jedoch bei weitem nicht so rund.

    Pets

    Davon abgesehen sind die Farben recht gut gelungen, die Menüs verursachen also kein Augenkrebs.

    Sound & Musik:

    Musik gibt es keine.
    Die Soundeffekte sind so grausig, dass man das Spiel besser spielt, indem man den Sound abstellt.
    Soundeffekte gibt es, wenn man jemanden Angreift. Oder wenn man eine Quest bestanden hat. Ansonsten ist das Spiel browsergametypisch still.

    Story:

    Da gibt es keine.
    Trainiere Monster, bestehe Quests, sei stärker als die anderen, verdiene viel Geld. Und das machst du immer im Kreis.

    Wiederspielbarkeit:

    Eigentlich sogar sehr hoch. Man schaltet das Spiel ein, klickt sich für zwei bis fünf Minuten durch und macht wieder aus, da man ab jetzt eh abwarten muss. Es ist also ein Spiel für zwischendurch.

    Gesamt/Fazit:

    Auch wenn ich mich momentan da sehr gerne durchklicke, bin ich froh, dass dieses Spiel im Appstore gratis ist. Ich hätte mich schon sehr geärgert, dafür Geld ausgegeben zu haben.

    Mittlerweile empfinde ich das Spiel auch als recht Stressig. Sobald man es einschaltet und spielt, gerät man ins Visier anderer Spieler, die dich dann gnadenlos angreifen. Auf diese Weise wird es schwierig mit seiner Planung, wie man sein Geld investieren möchte, wenn wenige Sekunden später 10.000 Münzen weniger auf dem Konto liegen, da man permanent angegriffen wurde.
    Besonders schlimm ist so etwas beim Levelaufstieg.
    Solange man auf Level 12 ist, wird man auch nur von Level 12 Mitspielern angegriffen. Sobald man jedoch auf Level 13 ansteigt, liefert man sich Level 13 Gegnern aus.. seine eigenen Pets bleiben jedoch noch auf Level 12, und zwar so lange, bis man sie aufgelevelt hat.

    Der Levelaufstieg bringt Belohnungen mit sich. So werden alle Lebenspunkte aufgefüllt und man bekommt etwas Geld. Da man jedoch volle Lebenspunktzahl hat, kann man wieder von Gegnern angegriffen werden. Und sobald die Gegner merken, dass man sich nicht wehren kann (man ist ja noch schwach, weil man noch keine Zeit hatte, seine Pets aufzuleveln), wird man gnadenlos mehrmals pro Minute angegriffen, bis vom Levelaufstieg nichts mehr übrig bleibt. Man ist pleite, ausgeraubt und erschöpft. Ohne Geld kann man auch nicht aufleveln. Pets ist also ein Spiel, bei dem ein Levelaufstieg etwas echt schlimmes und grausames ist.

    Bewertung: 5/10 Punkte

    Die Punkte hat sich das Spiel einzig und allein deshalb verdient, weil man immer wieder mal zwischendurch rein schauen kann. Das iPhone hat man ja eh immer dabei.
    Ansonsten spielt es sich so spannend wie eine Tabellenkalkulation. Da hätte man deutlich mehr daraus machen können. Wenn die Kämpfe wenigstens halb so taktisch wären wie bei Pokémon, würde es das Spiel schon massiv aufwerten. So aber klickt man immer nur auf “Battle” und hofft, ob man was gewonnen hat.

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    Antwort von der StoAG

    Dienstag, 9. März 2010 19:58

    Ich habe dann endlich mal Antwort bekommen. Damit habe ich gar nicht mehr gerechnet.. und schon gar nicht per Post!
    Ich schreibe eine Email hin, und sie antworten per Post. Wäre eine Email nicht günstiger gewesen? Naja, ich freue mich, überhaupt eine Antwort bekommen zu haben.

    Allerdings schreiben sie mir wohl einen Standardtext, denn auf meine Fragen sind sie nicht so recht eingegangen. Ausserdem scheint es mir, dass man mit Fachkürzel wie EKS und EFM gerne Verwirrung stiften will. :)

    Aber ich möchte den Brief nicht vorenthalten, hier ist er. (Namen habe ich unkenntlich gemacht.)

    Ihre Mail vom 26.01.2010

    Sehr geehrter Herr Tomec,

    Ihre Bedenken betreffs der möglichen Datenspeicherung beim Einstiegskontrollsystem (EKS) können wir gut nachvollziehen.

    Vor Einführung des elektronischen Fahrgeldmanagements (EFM) im VRR wurde das Konzept mit der Landesdatenschutzbeauftragten abgestimmt. Zudem gilt: Zur Prüfung von Fahrausweisen müssen keinerlei Personendaten abgespeichert werden. Vor Ort werden bei der Prüfung nur minimale Personendaten verarbeitet, falls es sich bei dem entsprechenden Ticket um ein personengebundenes handelt. Einstiegskontrollsysteme (EKS) erfordern im EFM-System des VRR keine neue oder eigenständige Methode. Bei EKS können deshalb die Daten genau so wie bei der mobilen Fahrausweisprüfung verarbeitet und gespeichert werden. Da sich das System auf diese Funktion beschränkt, können wir Ihre Bedenken bezüglich des Datenschutzes ausräumen.

    Wir hoffen, wir konnten Ihnen mit diesem Schreiben Ihr Anliegen beantworten und wünschen Ihnen weiterhin eine gute Fahrt.

    Freundliche Grüße

    Antwortschreiben der StoAG vom 05.03.2010

    Das sagt nicht so viel aus, ausser, dass ich mir halt keine Sorgen machen muss, da ja eh keine personenbezogene Daten verarbeitet werden; sofern ich keine personenbezogene Fahrkarte habe. Die habe ich nicht, mein Ticket2000 ist übertragbar. Aber was machen sie mit Fahrkarten, die nicht übertragbar sind? Werden die Daten doch verarbeitet?

    Thema: Allgemein | Kommentare (2)

    Sony möchte Spiele-Demos mit zunehmender Nutzungsdauer künstlich kastrieren

    Dienstag, 9. März 2010 15:17

    Heise: Sony entwickelt Anreizsystem zum Erwerb einer Spiel Vollversion

    Sony hat sich eine neue Idee patentieren lassen, bei der man Demos von Spielen nicht mehr unbegrenzt lange benutzen kann. Wenn die Demo gerne und häufig benutzt wird, werden nach und nach Spieleigenschaften eingeschränkt. So könnten Waffen ihre Kraft und Reichweite verlieren, Objekte werden seltener, Charaktere schwächer usw.

    Dadurch möchte Sony erreichen, dass wenn eine Demo zwar gerne spielt, sie aber mit der Zeit unspielbar wird, der Spieler sich dieses Spiel in der Vollversion erwirbt.
    Dann nämlich kann man das Spiel wieder uneingeschränkt spielen.

    Früher hat man Konsumenten dazu bewegt, sich das Spiel zu kaufen, in dem das Spiel einfach gut war und man das schon deutlich in der Demo merkte.
    Aber jetzt wird eine Demo zusehends scheisse. Wenn ich ein Demo schon vier, fünf Stunden gespielt habe, und sie ab jetzt unspielbar geworden ist, kann ich diese Demo auch keinen Freund mehr zeigen, um ihn vom Spielprinzip zu überzeugen.

    Was will Sony damit erreichen?
    Spielt! Aber ja nicht zu viel! Erst Geld her!

    Es gibt ja jetzt schon Demos, die man nicht länger als 60 Minuten spielen kann. Bejeweled war glaube ich so ein Kandidat.
    Ich erinnere mich, dass ich die Demo angefangen habe, 5min Spielte, dann Pause gemacht habe weil ich angerufen wurde.. und nach dem Telefonat die Demo abgelaufen ist!
    Ärgerlich. Man wird gegängelt und getreten. Und soll dann noch Lust bekommen, freudig das Spiel zu kaufen?
    Nun, bei mir hat es im Falle Bejeweled ja sogar funktioniert.. einfach weil mich die ersten 5min schon überzeugt haben. (Stichwort: Gutes Spiel.)

    Mal schauen, wie es da weiter geht..

    Thema: Aus dem Web | Kommentare (2)

    Mail an die StoAG

    Dienstag, 26. Januar 2010 11:01

    Ich habe vorhin mal eine Mail an die StoAG geschrieben. Ich bin gespannt, ob ich eine Antwort bekomme.

    Der Anlass dazu ist, dass man sich nun mit seiner Fahrkarte ausweisen muss, wenn man in den Bus einsteigt.
    Siehe dazu auch diese Artikel:
    DerWesten – Stoag-Kunden müssen lernen
    DerWesten – Bitte vorne einsteigen in Oberhausener Bussen

    Angeblich wurden diese Lesegeräte installiert, um das Gefühl der Sicherheit vor Vandalen in Bussen zu steigern. Wer sich vorne beim Fahrer mit Namen und Anschrift zu erkennen gibt, wird wohl nichts im Bus beschädigen und keine Fahrgäste anpöbeln.
    Außerdem reduziert man dabei gleich praktischer weise die Zahl der Schwarzfahrer.

    Jedoch bin ich dabei wohl nicht der einzige, der sich noch ganz andere Gedanken darum macht.

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    auf der Buslinie SB92 wird nun jeder Fahrgast anhand seiner elektronischen Fahrkarte kontrolliert.

    Dazu habe ich folgende Fragen:
    1.) Welche Daten sind auf der Abo-Karte vom Kunden gespeichert?
    2.) Welche Daten werden durch das elektronische Lesegerät gespeichert?

    Sie versuchen, mit diesem System ein Gefühl der Sicherheit gegen Vandalismus zu vermitteln. Leider muss ich sagen, dass sich in mir nur ein Gefühl der Überwachung einschleicht. Mit diesem System ist es leicht möglich, ein Bewegungsprofil vom Kunden zu erstellen.

    Im Prinzip habe ich nichts dagegen, mich bei einer Schwarzfahrerkontrolle auszuweisen. Das geschieht nur gelegentlich, vielleicht nur ein oder zwei mal im Jahr. Aber nun täglich Ihnen mitzuteilen, wann und wo ich Einsteige, welche Wege ich in meinem Leben gehe, finde ich nicht ok.

    Angeblich soll nur mit dem Lesegerät kontrolliert werden, ob die Fahrkarte gültig ist oder nicht. Dennoch haben Sie die Möglichkeit, alle Daten von der Karte auszulesen und abzuspeichern.

    Bitte beantworten Sie meine Fragen, damit ich wieder beruhigt und mit einem Gefühl der Diskretion Bus fahren kann.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Update:
    Nach über zwei Wochen habe ich noch keine Email zurück erhalten.
    Es scheint so, als würde die Stoag ihre Kunden nicht über dieses Thema aufklären wollen.

    Thema: Allgemein | Kommentare (2)

    Angespielt: Pokémon Rumble

    Montag, 23. November 2009 23:37

    Seit dem 20.11.2009 ist nun auch in Europa der neuste Pokémon Ableger erhältlich. Allerdings nur als Download für die Wii als WiiWare Titel für 15 Euro.
    Nachdem ich mir die Demo angeschaut habe und sie mir schon Spaß gemacht hat, habe ich mir die Vollversion herunter geladen.


    Pokémon Rumble ist ein arcadiges Monsterschnelzeln wie einst Gauntlet

    Gameplay:

    Pokémon Rumble ist kein klassisches Pokémon. Es geht hier nicht darum, seine Taschenmonster zu trainieren und zu entwickeln. Vielmehr ist Pokémon Rumble ein Hack’n’Slay. Ich finde, es hat sehr viel von Gauntlet, denn auch in Pokémon Rumble durchsucht man mit bis zu vier Mitstreiter ein Labyrinth und metzelt Horden von Gegner nieder.


    Verschiedene Gegner haben individuelle Angriffsmethoden; hier versucht ein Pummelluff mit Gesang den Spieler einzulullen

    Man steuert sein kleines Kerlchen durch das simple Labyrinth, indem man die Wii-Remote waagerecht hält. Möchte ein Freund jemand mitspielen, ist es auf der Oberwelt möglich; jedoch nicht im Dungeon. Dazu braucht man nur eine weitere Remote, den Nunchuck, den Classic Controller oder ein Game Cube Controller angeschlossen werden. Es ist also durchaus möglich, zu zweit mit Remote und Nunchuck zu spielen, indem ein Spieler die Remote weiterhin waagerecht hält und ein zweiter Spieler das Nunchuck in einer Hand hält. Sehr bequem finde ich diese Steuerung allerdings nicht.

    Pokémom Rumble ist recht simpel. Jedes Pokémon beherrscht bis zu zwei Attacken, eine Attacke pro Knopf. Man bewegt seine Spielfigur in alle acht Richtungen (wenn man ein Controller mit Analogstick besitzt, sogar in 360° ;)). Obwohl das Spiel in 3D gehalten ist, bewegt man sich über eine 2D Welt. Was mir persönlich als Oldschool und Retro Zocker wirklich sehr gut gefällt!


    Die Oberwelt – hier wählt man sich das nächste Level aus, lehrt neue Attacken, verkauft oder heutert neue Pokémon an, lädt Freunde zum Spielen ein.

    Es gibt 6 verschiedene Welten, die sich stilistisch voneinander unterscheiden: Die Stillheine, die Windauen, die Flammenschmelze, die Minenschächte, die Lichtküste, der Äonenturm.
    In jeder Unterwelt sind andere Pokémon zu finden. So findet man nur in den Windauen Flugpokémon, während Wasser Pokémon nur an der Lichtküste oder Feuerpokémon bei der Flammenschmelze zu finden sind.
    Besiegte Pokemon lassen in der Regel Münzen fallen. Einige Pokémon schließen sich euch an, wenn sie KO gegangen sind. Das motivierende dabei ist, dass es recht schnell geht. Man hat nach wenigen Level schon ein neues Dutzend Pokémon aufgesammelt. Und das ist auch bitter nötig, denn eigene Pokémon bekommen keine Erfahrungspunkte, entwickeln sich also nicht weiter. Die einzige Möglichkeit, an ein starkes Pokémon zu kommen, ist also, ein stärkeres Pokémon zu besiegen und hoffen, dass es sich uns anschliesst. Heilen kann man seine Pokémon im Level auch nicht (wenn das Pokémon nicht die entsprechende Fertigkeit mit bringt), so ist man darauf angewiesen, immer wieder das Taschenmonster zu wechseln. Im Level darf zwei mal das eigene Pokémon KO gehen; beim dritten mal gilt das Level als Verloren und man muss von vorn anfangen.


    Ungerecht! Der Levelboss ist nicht nur stärker, sondern auch viel größer als man selber!

    Am Ende des Levels gibt es den Obermotz zu besiegen.
    Dabei hilft es ungemein, wenn man die Stärken der eigenen Pokémon-Klasse ausnutzt. So sind Wasserpokémon stärker gegenüber Feuertypen, während diese wiederum stärker über Pflanzentypen sind, usw.

    Hat man ein Pokémon aufgesammelt, welches stark genug ist, darf man auf der Oberwelt in die Arena zum Battle Royale. Hier gilt es darum, eine bestimmte Anzahl Pokémon in einer bestimmten Zeit zu besiegen. Hat man auch das geschafft, geht im Grunde der ganze Zirkus von vorne los, nur diesmal mit stärkeren Pokémon, meist in den höheren Entwicklungsstufen.

    Graphik:

    Die Grafik hinkt weit hinter den Möglichkeiten der Wii hinterher.
    Es wird eine Art Celshading-Optik eingesetzt, die Pokémon sind jedoch polygonarm und bewegen sich sehr hölzern. Als Download-Titel, der mit wenigen MB auf dem dürftigen Speicher der Wii auskommen muss, verwundert dies auch nicht sehr. Dem Spielspass tut dies jedoch kein Abbruch, da das Spielgeschehen eh meist sehr schnell über dem Bildschirm huscht.
    Dennoch habe ich mir eine etwas hübschere Grafik gewünscht, denn teilweise wirkt es wie ein hochskallierter Nintendo DS Titel!

    Sound & Musik:

    Die Musik dudelt pokémontypisch vor sich hin. Dabei hat jedes Level seine eigene Melodie. Wenn Gegener in Sichtweite sind (und das passiert im Grunde genommen immer), schwenkt die Musik auf eine Kampfmelodie um. Das die Musik also ewig hin und her schwenkt, nervt auf die Dauer. Die Soundeffekte sind hingegen aus den GBA und NDS Titeln bekannt; jedes Pokémon hat seinen “Schrei”.

    Story:

    Wenn schon das Gameplay von anderen Pokémon Titeln abweicht, dann erst recht auf die Story!
    Man steuert nämlich in Pokémon Rumble kein echtes Pokémon, sondern ein Spielzeug, welches durch ein “Wunderschlüssel” zum Leben erweckt wurde. Dies soll wohl erklären, warum die Pokémon sich nicht entwickeln können und warum sie sich so hölzern bewegen.
    Nunja, viel mehr Story konnte ich noch nicht entdecken..

    Wiederspielbarkeit:

    Gerade weil das Spiel sehr kurzweilig und schnell ist, taugt es sehr für eine Runde zwischendurch.
    Ich habe es bislang 4 bis 6 Stunden am Stück gespielt und Langeweile hat sich bislang noch nicht eingestellt. Es muss sich noch zeigen, wie sehr das Spiel motiviert, wenn man es erst einmal durchgespielt hat.


    Zu zweit knüppelt es sich doppelt so gut, gegen die lauchschwingende Ente ist kein Obermotz gewachsen!

    Gesamt/Fazit:

    Man muss schon sehr an Oldschool oder an Pokémon hängen, um wirklich Spass an diesem Titel zu gewinnen. Ich mag zum Glück beides und besitze genug Peripherie, um den Titel auch zu viert spielen zu können. Mit mehreren macht es nochmal so viel Spass!
    Wer hingegen ein anspruchsvolles Spiel sucht, der wird mit Pokémon Rumble wohl nicht sehr viel anfangen können. Mit 1500 Nintendo Wii Punkten (entspricht 15 Euro) ist das Spiel für ein WiiWare Titel nicht gerade günstig. In meinen Augen hat sich die Investition jedoch gelohnt.

    Ein Tipp:
    In der Anleitung steht, dass Einzelspieler mit der waagerechten Wiiremote spielen müssen.
    Mit einem Trick kann man jedoch auch den Controller wechseln:
    Auf der Oberwelt wählt man im Menü “Freunde hinzufügen” an. Dann steigt man mit dem neuen Controller in das Spielgeschehen ein und steigt mit der Wii-Remote aus.
    Umständlich, aber so geht es immerhin. Es macht nämlich wirklich Sinn, sich in 360° bewegen zu können. Obwohl es sich mit D-Pad noch einmal oldschooliger spielt. ;)

    Bewertung: 8/10 Punkte

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