Beiträge vom 24. Januar 2009

“Hallo, ich bin von der Telekom!”

Samstag, 24. Januar 2009 13:27

So langsam gehen mir die Betrüger auf den Keks, denn jetzt versuchen sie schon meine Wohnung zu stürmen.
Gerade eben hat es an der Tür geklingelt. Ich war zwar nicht salonfähig, da ich gerade aus der Dusche kam und nur mit nem Morgenmantel bekleidet war, aber ich habe dennoch mal die Türe geöffnet.

Ein älterer Herr, um die 50 oder 60, türkischer Herkunft hat auch gleich begonnen, ein Gespräch anzufangen: “Guten Tag! Ich bin von der deutschen Telekom. Ich komme persönlich vorbei, weil sie nicht auf unsere Schreiben reagieren.”
Ich muss sagen, sein Akzent war schon sehr schwierig zu verstehen. Das kam mir schon ein wenig suspekt vor, denn ich glaube, da gibt es geeignetere Mitarbeiter bei der Telekom für so ein Job.
Ich: “Hallo. Ich habe niemals ein Schreiben von Ihnen bekommen, dass sie mich zu Sprechen wünschen.”
Er: “Doch, wir haben oft geschrieben. Bekommen Sie schriftliche Rechnungen oder per Mail?”
Aha, er möchte also wissen, ob ich Internetzugang habe?
Ich: “Per Mail.”
Er: “Dann steht das immer unten in der Mail, dass Sie sich mal bei uns melden sollen. Es geht nämlich darum, dass wir Ihnen Ihr Tarif günstiger machen können. Wie viel zahlen Sie jetzt pro Monat?”
Ich: “Ich glaube Ihnen nicht, dass sie von der Telekom sind. Kann ich mal Ihren Ausweis sehen?”
Er schmunzelt darüber: “Das fragt man mich oft! Hier ist mein Ausweis.”
Tja, nun kann ich schlecht beurteilen, wie ein originaler Ausweis von der Telekom ausschaut. Dieser Ausweis war in blautönen gehalten, und nicht im telekomtypischen Magenta. Sein Foto war zu sehen und sein Name stand drauf, den ich leider wieder vergessen habe, da er schon sehr türkisch klang. Einen Herrn Peter Müller hätte ich mir leichter merken können.
Er: “Und was zahlen Sie nun?”
Ich: “Ich verstehe Sie nicht, wenn Sie von der Telekom sind und mich extra besuchen, weil ich nicht auf Ihre Mails reagiere, warum wissen Sie dann nicht, wie viel ich für meinen jetzigen Tarif bezahle?”
Er: “Weil ich noch mehr Kunden habe und mir nicht alle Tarife der Kunden merken kann.”
Ich: “Ach so! Deshalb! Ich werde Ihnen nicht sagen, wie viel ich bezahle. Ich kann Ihnen aber sagen, dass ich erst im letzten Monat bei der Telekom meinen Tarif habe ändern lassen und bin auf etwas günstigeres gewechselt.”
Er: “Dann haben Sie aber noch kein DSL16000 und das könnten Sie haben für weniger Geld.”
Ich: “Ich habe DSL16000.”
Er: “Dann zahlen Sie jetzt 49 Euro, ich kann Ihnen das billiger machen.”
Ich: “Ich zahle keine 49 Euro.”
Er: “Doch, das zahlen Sie.”
Ich: “Ich sage Ihnen mal eins: Ich habe keine Lust, mit Ihnen hier an der Tür zu sprechen, während ich nur im Bademantel bekleidet bin. Wenn ich etwas von der Telekom möchte, dann werde ich mich bei der Telekom melden. Wenn die Telekom etwas von mir möchte, hat mich die Telekom bislang immer angerufen. Ich möchte mit Ihnen nicht weiter sprechen.”
Seine Miene verfinsterte sich, fluchte etwas von “selber schuld” und ging.

Echt, diese Verbrecher werden immer dreister.
Was würde eine unwissende Omi zu so einen sagen? Sie hätte ihn wahrscheinlich noch auf ein Kaffee rein gelassen und unwissentlich komplett neue Verträge abgeschlossen..

Ich selber kann mir nur in den Arsch beißen, dass ich mir wieder einmal nicht den fucking Namen gemerkt habe. :( Ich glaube nämlich nicht, dass er tatsächlich von der Telekom war, so etwas würde ich gerne mal melden. Nur ohne Namen bringt es wohl nichts.

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Dezenter Rausschmiss

Samstag, 24. Januar 2009 3:16

Auf dem nächtlichen Heimweg vom Bahnhof kam ich am hiesigen Burger King vorbei. Und ich hielt es für eine gute Idee, meinen Weg zu Fuß mit zwei Cheeseburgern zu versüßen.
Aber man kennt es ja, sie versuchen einem immer mehr aufzuschwätzen, als man eigentlich haben möchte.

So auch diesmal:
Ich: “Hallo! Zwei Cheeseburger bitte.”
Er: “Mit Bacon?”
Ich: “Nein.”
Er: “Mit Pommes?”
Ich im energischen Tonfall, dass ich keine weitere Frage dulde: “Nein!! Nur die zwei Cheeseburger.”
Er: “Mit Coke?”
Ich: “Mit deiner Mudda!”

Ich merkte, dass er davon angepisst war.
Er: “Ist aber zum Mitnehmen, macht Einsachtundneunzig.”

Erst als ich draußen war und in meinem Burger biss, merkte ich, dass ich indirekt rausgeschmissen wurde.

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