Feuerzangenbowle
Gerade in der winterlichen, kalten Jahreszeit macht eine Feuerzangenbowle in einer gemütlichen Runde sehr viel Spaß.
Natürlich braucht man dafür auch das richtige Werkzeug, die namensgebende Zuckerzange. Sich so eine in der Stadt zu besorgen, kann ein abenteuerliches Unternehmen werden. Ich habe ein Tag dafür gebraucht und sie in nem edlen Geschenkartikelladen gefunden. Eine edle Zange mit Holzgriff wie im Bild für €12,95.
Für eine Feuerzangenbowle braucht man folgende Rezeptzutaten:
3 Fl. trockenen Rotwein (ca. 2l) 2 Scheiben Orangen (unbehandelt, am besten Bio) 1 Scheibe Zitrone (unbehandelt, auch Bio) 5 Nelken 1 Stange Zimt 1 Sternanis 1 Zuckerhut halbe Flasche 54%igen Rum (0,35l)
Wein, Orange, Zitrone, Nelken, Zimt, Sternanis in ein feuerfesten Topf langsam erhitzen, nicht kochen!
Von der Kochstelle nehmen und auf ein Stövchen stellen. Ob man nun die Gewürze im Topf lässt oder sie vorher entfernt, entscheidet der persönlichen Geschmack. Ich entferne sie vorher. Auf dem Topf nun die Zuckerzange und darauf dann den Zuckerhut legen. Den Zuckerhut gut mit Rum tränken und diesen anzünden.
Es ist wichtig, 54%igen Rum zu benutzen, nur dieser wird brennen. Ein 40%iger Rum wird nicht funktionieren und ein Rum mit mehr Alkohol wird wahrscheinlich den Zuckerhut zum Explodieren bringen.
Durch die Hitze wird nun der Zucker karamellisiert in die Bowle tropfen. Regelmäßig Rum über den Zuckerhut gießen, damit das Feuer nicht aus geht.
Zum Übergießen benutzt man eine feuerfeste Kelle. Man kann auch den Rum direkt aus der Flasche über den Zuckerhut gießen, doch besteht die Gefahr, dass die Glasflasche dadurch erhitzt und die Flamme in die Flasche gelangt.
Ist der ganze Zuckerhut geschmolzen, ist die Bowle auch schon trinkfertig.
Ob man nun noch einmal die Bowle vorher umrühren mag oder nicht, ist dem persönlichen Geschmack überlassen. Ich mag es gerne süß, deshalb rühre ich sie vorher um.
Prost!
Eine Sache noch: So eine Feuerzangenbowle knallt rein! Ein angetrunkener Kopf und das Spiel mit Feuer im Wohnzimmer beissen sich! Also ja vorsichtig sein! Gerade beim Übergießen kann eine hohe Flamme entstehen!
Donnerstag, 19. Februar 2009 13:30
Wir haben mal eine Feuerzangenbowle beim Maddin von Execrate gemacht, ist aber schon Jahre her. War in der Tat sehr lecker, sollte man mal wiederholen.
Schade, dass die Zeit dafür ja eigentlich schon wieder rum ist – auch wenn ich just in diesem Moment ganz leichte Schneeflocken vor meinem Fenster niedergehen sehe :-/ IM FEBRUAR!
Donnerstag, 19. Februar 2009 13:39
Unsinn! Für eine Feuerzangenbowle ist es nie zu spät!
Tatsächlich möchte ich das mal im Sommer ausprobieren, spät in der Nacht und draussen.
Donnerstag, 19. Februar 2009 16:52
Sag bescheid wann, bin dabei!
Donnerstag, 19. Februar 2009 16:53
Das mache ich, versprochen.