Mein Honda Prelude muss zur Werkstatt
Vorgestern abend fing es an. Beim Kuppeln hat es sich merkwürdig angehört, als würde der Motor noch schön auf Drehzahlen bleiben, obwohl man kein Gas mehr gibt.
Gestern abend wurde es sogar noch schlimmer. Das Auto war so laut, als wäre vorn der Auspuff, bzw. der Krümmer undicht. Aber natürlich ging es gestern noch weiter. Ein Blick unter die Motorhaube verriet auch, wieso sich der Wagen plötzlich wie ein Traktor anhört. Die Scheibe am Motor, welche die Lichtmaschine über den Keilriemen antreibt, flatterte fröhlich vor sich hin. Ich hoffte, dass ich damit wenigstens den einen Kilometer noch bis nach Hause schaffe. 100m vor dem Ziel hörte dann plötzlich das Traktorgeräusch auf und im Cockpit ging die Batterieanzeige an. Ok, der Keilriemen ist wohl gerissen, dachte ich.
War er aber nicht, er ist nur ab gefallen.
Heute früh versuchte ich, den Wagen wenigstens noch bis zur Werkstatt zu fahren, aber das ist mir nicht mehr gelungen. Plötzlich setzte auch noch die Servolenkung und das ABS aus. Also wurden die Gelben Engel vom ADAC angerufen, die mich zur Werkstatt abschleppten.
In der Werkstatt wurde schnell klar, wieso der Keilrippenriemen abgefallen ist. Die Scheibe war am Gewinde aufgeplatzt, deshalb flatterte sie auch so. Davon habe ich ein Foto gemacht.

Da, wo man die Kerbe sieht, sollte natürlich eigentlich keine Kerbe drin sein.
Aber so eine Scheibe kann doch wohl nicht so teuer sein, oder?
Pustekuchen, für meinen Honda Prelude BB3 kostet die ganze Chose nur vom Material insgesamt 282 Euro. Mit Arbeitsaufwand soll ich mit insgesamt 400 Euro rechnen. Na Prost Mahlzeit.
Das Auto soll voraussichtlich am Dienstag wieder fertig sein. Ich bin dann ja darauf mal gespannt.
Eventuell ist nämlich noch mein Krümmer im Eimer. Undicht ist er nämlich schon, der Motor pufft seine Abgase auch vorn schon aus und nicht alles komplett durch die Abgasanlage.
Wenn das auch noch auf mich zu kommt, wird es ein richtig schön teurer Monat.
Freitag, 10. Juli 2009 15:52
[...] wäre mein Tag nicht schon beschissen genug, hatte ich noch eine dreifaltige Begegnung mit den öffentlichen Verkehrssystem in [...]