Beiträge vom Juni, 2011

Ein paar Albenvorstellungen

Sonntag, 5. Juni 2011 13:56

Ich war neulich wieder groß Einkaufen und konnte einige Schätze ergattern, die ich euch nicht vorenthalten möchte.

Amon Amarth – Surtur Rising (2011]

Amon Amarth - Surtur Rising

Auf Amon Amarth ist verlass. Sie liefern mal wieder ein sehr solides und fabelhaft eingespieltes Viking Metal Album ab. Gerade der Opener War Of The Gods ist so ein verdammter Ohrwurm, dass dieser Song für mich zum Sinnbild dessen geworden ist, was Amon Amarth für mich ausmachen: Sehr druckvoller, verspielter, melodischer Viking Metal.
In dieser Sparte sind und bleiben sie für mich die unangetasteten Helden.
Überraschungen wird man jedoch keine finden. Wer eine der Vorgängeralben kennt, weiss was er auch mit Sutur Rising zu erwarten hat.

Songbeispiel: YouTube: War Of The Gods

Arch Enemy – Khaos Legions (2011)

Arch Enemy - Khaos Legions

Vor 6 Jahren oder so mochte ich Arch Enemy echt total gern. Aber dann haben sie ein paar Scheiben gebracht, die ich nicht mehr ganz so toll fand.
Doch als ich den Song gehört habe, wusste ich, dass ich mir das Album unbedingt kaufen muss.
Und ich wurde nicht enttäuscht. Arch Enemy sind wieder zu dem geworden, was ich sehr an sie schätze: Kraftvoller, melodischer Thrash/Melodic Death rund um die sympathische Front-Göre Angela Gossow.
Khaos Legions ist rundum sehr abwechslungsreich aufgebaut. Es finden sich hier und da viele Aspekte aus anderen Metal Richtungen. Aber das Gesamtwerk stimmt und klingt richtig, richtig fett. Ich bin auch ganz von der Aufnahmequalität begeistert.
Insgesamt schöner Metal in höchster Qualität und sicherlich einer der ganz großen Highlights des Jahres 2011.

Songbeispiel: YouTube: Yesterday Is Dead And Gone

Rhapsody of Fire – The Frozen Tears Of Angels (2010)

Rhapsody of Fire - The Frozen Tears Of Angels

Rhapsody of Fire mochte ich eigentlich immer. Die ersten Scheiben der Synfomie Metal Kapelle aus Italien, als sie noch schlicht Rhapsoy hießen, habe ich alle.
Doch irgendwann habe ich es nicht mehr weiter verfolgt, habe sie einfach aus den Augen verloren. Um so erfreulicher war es, als ich im örtlichen Saturn die Scheibe als Ldt. Digi Book für nur 7,99 Euro gefunden habe. Für den Preis lässt man so eine hochkarätige Band nicht im Regal stehen.
Die Aufmachung vom Digi Book ist wirklich schön und mein Herz schlug höher, als ich Christopher Lee dort als Zauberer/König erblickte. Und tatsächlich erzählt Christopher Lee in einigen Songs die Geschichte des Albums. Leider hatte ich noch nicht die Zeit, sie mir genauer durch zu lesen.

Wer synfonischen Power Metal mag, kommt um diese Band eigentlich nicht herum.
Sehr sehr schöne Musik.

Songbeispiel: YouTube: The Frozen Tears Of Angels

Powerwolf – Return in Blood (2005)

Powerwolf - Return in Blood

Powerwolf – Lupus Dei (2007)

Powerwolf - Lupus Dei

Powerwolf – Bible of the Beast (2009)

Powerwolf - Bible of the Beast

Ich habe mir mal die komplette Diskographie der Power Metal Band Powerwolf zugelegt, weil ich die neusten Werke wirklich mag und die älteren Scheiben bei Amazon für wenig Geld zu haben sind.
Powerwolf habe ich erst kürzlich entdeckt. Sie machen sehr soliden Powermetal mit kraftvollen Clean Vocals. Begleitet werden die Stücke von einer Kirchenorgel und gelegentlichen “Halleluja”-Chören.
Die Texte sind sehr geprägt von der christlichen Kirche. Aber auch wenn sie sehr religiöse Texte haben, sehen sie sich nicht als religiöse Band an (vgl. Wikipedia). Das ist schwer zu glauben, schaut man sich deren Songtitel an. ;)
Aber auch der Werwolf als das Biest spielt in ihren Texten eine wichtige Rolle.
Mir macht diese Band höllisch (*haha*) viel Spass, darum kann ich sie auch jedem empfehlen, der gern etwas Metal mit hymnenhaften Chören und Clean Gesang mag.

Songbeispiele:
Raise Your Fist, Evangelist (2009)
Sanctified With Dynamite (Neuer Song für das demnächst erscheinende Album Blood of the Saints)

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