Beitrags-Archiv für die Kategory 'Allgemein'

Dezenter Rausschmiss

Samstag, 24. Januar 2009 3:16

Auf dem nächtlichen Heimweg vom Bahnhof kam ich am hiesigen Burger King vorbei. Und ich hielt es für eine gute Idee, meinen Weg zu Fuß mit zwei Cheeseburgern zu versüßen.
Aber man kennt es ja, sie versuchen einem immer mehr aufzuschwätzen, als man eigentlich haben möchte.

So auch diesmal:
Ich: “Hallo! Zwei Cheeseburger bitte.”
Er: “Mit Bacon?”
Ich: “Nein.”
Er: “Mit Pommes?”
Ich im energischen Tonfall, dass ich keine weitere Frage dulde: “Nein!! Nur die zwei Cheeseburger.”
Er: “Mit Coke?”
Ich: “Mit deiner Mudda!”

Ich merkte, dass er davon angepisst war.
Er: “Ist aber zum Mitnehmen, macht Einsachtundneunzig.”

Erst als ich draußen war und in meinem Burger biss, merkte ich, dass ich indirekt rausgeschmissen wurde.

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Angeblich neues Partnercard-Angebot von E-Plus

Donnerstag, 15. Januar 2009 21:00

Seit geraumer Zeit werde ich von der Nummer 069222260578 verfolgt.
Einmal hatte ich sie in meiner Abwesenheitsliste im Handy und einmal musste ich sie abwimmeln, weil sie mich während der Arbeit angerufen haben und ich eben gerade im Arbeitsstreß war.
Angeblich handelte es sich dabei um die E-Plus-Kundenhotline..

Aha, mit so einer Nummer.
Wenn mich E-Plus mal angerufen hat, dann stets von der 1000 oder von anonym.

Aber gerade haben sie mich erneut angerufen und die freundliche Frauenstimme wollte mir auch gleich an Angebot schmackhaft machen:

Sie: “Für unsere langjährigen Kunden haben wir ein ganz besonderes Angebot!”
Ich: “Ach so.”
Sie: “Und zwar bieten wir Ihnen für nur 10 Euro zusätzlich im Monat zu ihrem E-Plus Tarif eine Partner-Card an, mit der Sie 100 Freiminuten haben und sowieso untereinander kostenfrei telefonieren können! Und ausserdem bekommen Sie dazu noch das Handy geschenkt, damit Sie sofort lostelefonieren können! Hört sich das gut an?”
Ich: “Dazu möchte ich sagen, dass ich auf solche Angebote grundsätzlich schriftlich eingehe.”
Sie: “Warum? Wenn wir Ihnen das schriftlich zuschicken, dann landet sowas doch eh gleich wieder in den Müll.”
Ich: “Das ist dann meine Sorge.”
Sie: “Aber wir können das auch jetzt durchgehen.”
Ich: “Nein, ich mache sowas immer nur schriftlich. Vor geraumer Zeit wurde ich angeblich von der Mobilcom angerufen, dass ich ein Handy gewonnen hätte. Und hätte ich dann am Telefon mich für das Handy entschieden, hätte ich ruckzuck ein weiteren Vertrag an der Backe.”
Sie: “Aber wir sind nicht Mobilcom, sondern wir sind E-Plus!”
Ich: “Ja, aber woher will ich das wissen? Sie könnten doch sonst wer sein und sich als E-Plus ausgeben.”
Sie: “Sind wir aber.”
Ich: “Na schön, dann schicken Sie mir das Angebot schriftlich zu und ich werde dann entscheiden, ob’s mir gefällt oder nicht.”
Sie: “Dann machen wir das so.”
Ich: “Danke, und schönen Abend noch.”

Sie wirkte ziemlich geknickt. Es muss wirklich hart sein, im CallCenter zu arbeiten und kein Vertrag abschließen zu können.

Nun, ich habe mich mal vor mein Rechner gesetzt und einfach mal nach der Nummer gegooglet und siehe da, finde ich doch glatt eine sehr interessante Seite zur Nummer: Telefonabzocke- Handyblip – Maexotic

War ja auch irgendwie klar.

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Von der Maximaldummheit einiger Menschen

Sonntag, 7. September 2008 1:49

Disclaimber: Ich halte es für wichtig, vorher anzumerken, daß ich keinerlei Diskrepanzen gegenüber ausländischer Mitmenschen hege.

Wir schreiben einen lauen endsommer Monat, gegen 1:15 Uhr nachts.
Ich bin gerade auf dem Nachhauseweg. Zuvor habe ich einiges an Spenden auf einem Pfarrfest nahe gelegt. Aber gerade eben bin ich aus dem Bus ausgestiegen und laufe von der Haltestelle meinen Kilometer zu Fuß bis zu meiner Haustüre.

So kam es, dass sich mein Weg auf einem Bürgersteig sich mit ein paar Mitmenschen traf.
Am Strassenrand hielt gerade ein Taxi und vier – sagen wir mal: frühzwanziger Jungspunde türkischer Herrkunft – gingen des schnellen Schrittes von links nach rechts vor meinen Füssen vorbei, um in das Taxi einzusteigen.
Doch damit die Story spannend bleibt, kollidierte zufällig der Weg des fünften mit meinem Weg.

Wir rempelten uns an. Instinktiv sagte ich ein: “Entschuldigung.”

Doch damit hat er sich nicht abspeisen lassen wollen, er hielt mich an, indem er mich bei der Schulter festhielt und sagte etwas. Eigentlich war es schon ein rigoroses Protestieren.
Was er genau von sich gab, konnte ich nicht genau verstehen, weil aus meinen Ohrhöhrern gerade relativ laut Motörhead dröhnte. Aber ich bin ja nett und drehte meine Musiklautstärke auf 10% Lautstärke herunter und fragte freundlich: “Was?”

Mein Herr Kollisionsgegener entgegnete mir schroff: “Willze Ärger oder was?”

Perplex antworte ich: “Bitte was?”

Ich bekam im Grunde nur eine Gegenantwort: “Jaaaah!!??! Willze Schnauze oder was?”
In diesen Moment bauen sich auch die ürbigen vier Menschen – so wie ich vermute – türkischer Herkunft um mich herum auf.
“Willze Schnauze??” wurde ich erneut gefragt, aber diesmal von jemand anderen, nicht von meinem Kollisionsgegner.

Dies war nicht die Konversation, die ich jetzt gerade brauchte, mich zog es weiter, deshalb versuchte ich ein paar Schritte weiter zu gehen; was mir von den streitsüchtigen Türken vereitelt wurde.
“Was rempelst Du misch an? Entschuldige Disch! Hier vor meinen Kollegen!”

Jetzt nachdem ich deren primitiven Beweggründen verstand, kam natürlich auch mein primitiver Stolz zum Vorschein und ich entgegnete papp: “Du bist genauso in meinen wie ich in Deinen Weg gerannt. Belassen wir es dabei und es ist gut!”

Gegen die Schlagfertigkeit eines Mob hat man selten etwas entgegen zu bringen. Fünf zu eins taten sie mir mit einer Verwarnung gut: “Das passiert nich nochmal, sonst Schnauze!”

In diesem Moment, so muss ich zugeben, hat durch Zorn und Aggression mein eigener Primitivling Oberhand gewonnen und die kommunikative Führung übernommen: “Na dann komm doch her und gib mir Schnauze! Aber ich weiss, wo Du wohnst und der Taxifahrer ist auch mein Zeuge, wenn Du den ersten Schlag ausführst, Du scheiss Asi!”

Natürlich fruchtete mein Angebot und mein Kollisionspartner wollte sofort auf mich los, um sich der Keilerei mit mir hinzugeben, würde er nicht von seinen eigenen Freunden zurück gehalten. Aber seine Freunde hielt ihn nicht davon ab, kräftig gegen mich zu fluchen: “Isch fick Disch! Komm her und Du bist tot, man! Isch fick Disch!!!”

Natürlich wich ich erst einmal ein paar Schritte zurück. Seine Freunde hielten ihn zurück, sprachen auf ihn ein, drängten ihn in Richtung Taxi. Mir schien, dass er sich nicht wirklich von seinen Freunden zurück zerren, sondern dass er es sich gefallen lies. Er war schon im Begriff, ins Taxi einzusteigen, da gab er mir noch einen Rat: “Hau ab, Lan! Sonst hau ich Disch tot! Dasch meinich ernst! Ich – hau – Disch – tot!” Mit diesen Worten stieg er ins Taxi. Seine Freunde, die mich keines Blickes würdigten, taten es ihm gleich und das Taxi fuhr los.

Tja, noch bevor das Taxi losfahren konnte, bin ich bereits weiter meines Weges gelaufen. Vielleicht gerade weil ich die Situation nicht wirklich gewonnen hatte, hatte ich ein unbeschreibliches Gefühl der Ärgernis in mir. Auf den letzten Schritten heimwärts habe ich mich geärgert, wieso es so dumme Menschen geben muss.

Ein beiderseitiges “Entschuldigung” hätte es doch auch getan, oder?

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DSA: Drakensang DEMO

Montag, 4. August 2008 22:41

Seit heute ist ja die DEMO zu DSA: Drakensang draußen.
Ich habe sie mir hier (http://www.drakensang.de/) herunter geladen. (Irgend ein Link ging dann sogar, insgesamt musste ich 6 Links ausprobieren.. einige waren kostenpflichtig und andere waren in der Bandbreite begrenzt und wiederum andere waren nur für Arcor oder Hansenet..)

Nachdem das Spiel schnell installiert wurde, konnte es auch schon los gehen. Im Hauptmenü habe ich schnell noch die Sound-Lautstärke angehoben (mit 50% Lautstärke war es mir dann doch etwas zu leise) und die Grafikeinstellungen geändert.
Das Gute vorweg, ich habe die Grafik einfach mal auf die höchste Einstellung gestellt, alle Effekte auf Maximum und die Bildschirmauflösung auch auf 1920×1200 Pixel. Und dennoch ruckelt es nicht auf meinem System (Intel Core2Duo E6600, GeForce 7950GT, 2GB Ram); damit hätte ich nun echt nicht gerechnet.

Dann geht es auch schon los: In der DEMO kann ich nur mit den vereinfachten Regeln spielen und habe dann nur die Auswahl zwischen einem Zwerg, einem Andergaster Magier und einer Auelfen Waldläuferin.
Weil ich Andergaster (hoch lebe Nostria!) und Zwerge doof finde, habe ich mich für die Elfe entschieden (sie sah eh noch besser aus).
In der Vollversion hat man dann noch die Möglichkeit, sich einen eigenen Charakter zu erstellen. Schade, dass es hier nicht geht.. aber es ist ja auch nur eine Demo.

Ich soll einen alten Bekannten in Ferdoc suchen, das ist mein Auftrag. Aber das Spiel beginnt gleich damit, dass mir gesagt wird, dass ich eh nicht nach Ferdoc hinein komme, da die Stadt verriegelt wurde. Ich bräuchte schon ziemlich gute Gründe, um die Stadt zu betreten, und gute Gründe wären, wenn mich mindestens zwei angesehene Herrschaften empfehlen.

Diese zwei Herrschaften zu finden, ist nicht wirklich schwierig, denn zwei Schritte weiter finde ich schon die Gauklerkönigin, deren Name ich schon wieder vergessen habe.. (aber im Screenshot 1 sieht man sie; das ist diese mit den dicken Möpsen). Diese beklagt sich, dass ihr Freund sie bestohlen hat und nun im tiefen Wald bei irgendwelchen Räubern ist. Obwohl sie sauer auf ihn ist, sorgt sie sich um ihn. Wenn ich es schaffe, ihn zurück zu bringen, würde sie mir helfen, nach Ferdoc zu kommen.

Allein gegen Räuber ist ziemlich doof gegen Räuber, deshalb treffe ich eine Amazone, der es eh langweilig ist. Und da Amazonen ja eh Männer hassen, kommt sie gleich mal mit.

Unterwegs treffe ich noch ein paar Adepten, die ihren Meister suchen. Er ist etwas verwirrt, weshalb sich die Adepten um ihn sorgen. Ihn soll ich auch noch finden, als dank würde auch er sicher ein gutes Wort bei mir einlegen, so dass ich schon zwei ehrenwerte Herrschaften hätte, die mir den Zugang nach Ferdoc helfen würden.

Irgendwann finde ich den Freund der Gauklerkönigin. Er hat irgend einen Stress mit einem Echsenmenschen, aber seine Schergen konnten die Amazone und meine Elfen dann doch besiegen, worauf er sich meiner Party auch noch anschließt.

Tja, so geht es dann sicher weiter. Bis hier hin habe ich schon drei Stunden gespielt, bin aber noch immer nicht in der Stadt Ferdoc..

Das ist eine gute Überleitung, was mir schonmal nicht so sehr gefällt. Die Laufwege sind echt weit. Immer wieder muss ich laufen, auch wenn ich in einem Gebiet schon war, kann ich nicht einfach mal mich dort hin “teleportieren”. Ich muss jede Strecke zu Fuss machen.

Auch eine andere Stelle fand ich nervig. Der Freund ist ein Streuner und kann gut Schlösser kacken. Ich möchte eine Truhe öffnen. Aber ich verhaue ständig die “Schlösser knacken” Probe. Wenn man es verhauen hat, muss man gut 10 Sekunden warten, bis man die nächste Probe machen kann (weil man sonst noch zittrige Hände hat.)
Da man eh immer und immer wieder versuchen wird, hätte das Spiel das auch irgendwie abkürzen können.

Aber ansonsten gefällt mir das Spiel wirklich sehr gut. :) Als Fan der Welt fühlt man sich gleich irgendwie zu Hause, das finde ich sehr wichtig für ein Rollenspiel.

Vergleichen kann man es eigentlich recht gut mit Gothic III, nur dass man bei Drakensang mit einer Heldengruppe läuft, wobei man immer eine Person selber steuert und die anderen hinterher trottet. Man kann jedoch immer und jederzeit zwischen den Helden hin und her switchen.

Kämpfe laufen auch recht angenehm ab. Man muss kein Maustastendauerfeuer auf die Gegner niederprasseln. Die Helden greifen selbstständig an. Man kann das Spielgeschehen jedoch jederzeit mit der Space-Taste anhalten und seiner Party Befehle geben, was sie als nächstes tun sollen.

Es ist wirklich ein schönes Spiel, wenn es mit der Demo so weiter geht, brauche ich echt mal Urlaub; denn wenn das Spiel käuflich erworben wurde, möchte man es auch gleich mal intensiver spielen. Jedenfalls bei mir ging die Spielzeit wie im Flug.

Auch die Musik hat mich bisher noch nicht genervt. Eine Impression, wie diese klingt, findet man einfach, indem man den Link oben im Text folgt.
Ziemlich viel im Spiel ist auch sprachlich vertont, auch wenn die meisten Leute nur den ersten Satz sprechen, danach ist Lesen angesagt.. was ich aber auch nicht sehr schlimm finde, da ich eh viel schneller lese als die Sprecher halt sprechen; und da die Protagonisten eh nicht Lippensynchron sind, brauche ich auch wirklich keine durchgehende Sprache.

Dann schließe ich mein erstes Review mit ein paar Screenshots ab. :)

Die verlinkten Bilder sind alle in hoher Auflösung.

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Zugriffe auf mein Blog Juli 2008

Mittwoch, 30. Juli 2008 11:54

Der Monat Juli ist bald rum, wieder haben einige Besucher auf meine Seite zugegriffen.
Interessant finde ich, in wie fern sich diese Besucher in Betriebssysteme und Browser aufdröseln.

Hier habe ich eine einfache awstats Tabelle:

Elthas Blog Zugriffe Juli 2008

Wer sich mit solchen Statistiken auskennt, wird das hier auch sehr bekannt vorkommen. Was ich jedoch interessant finde, dass meine Besucher hauptsächlich mit dem Firefox kommen und der Anteil an Linux User ist auch nicht sehr gering.
Schön. :)

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Mobilcom WTF?

Dienstag, 29. Juli 2008 18:39

Seit Monaten schon versucht die Mobilcom mich ans Telefon zu bekommen.
Da sie jedoch immer gegen Mittag anrufen und ich dann arbeiten bin, ist jedes mal meine Freundin ans Telefon gegangen, die mittags zu Hause ist.
Und jedes mal musste sie die Mobilcom vertrösten, dass ich erst gegen Abend wieder nach Hause komme. Allerdings wollten sie meiner Freundin auch nie verraten, aus welchem Grund sie mit mir sprechen mögen.

Heute mittag hat dann ein junger Herr von schätzungsweise 20 Jahren dann schon wieder angerufen, und wie üblich ist meine Freundin ans Telefon gegangen.

*bimmel*
Freundin: “Hallo?”
Mobilcom: “Guten Tag, $Name.”
Freundin: “Ja?”
Mobilcom: -pause-
Freundin: “Wie kann ich ihnen denn helfen, junger Mann?”
Mobilcom: “Ich hätte gern Herrn Tomec gesprochen.”
Freundin: “Aaaah, Mobilcom.”
Mobilcom: “Genau.”
Freundin: “Der ist erst ab 17 Uhr zu erreichen.”
Mobilcom: “Ok. Das ist aber nicht der Künstler DJ Tomekk, oder?”
Freundin: “Künstler? Ach Dj Tomekk? Nein.”
Mobilcom: “Ok, dann melde ich mich so um 17 Uhr nochmal.”
Freundin: “Ha, ja dann auf die nächsten 2 Monate!”
Mobilcom: “Hä?”
Freundin: “Sie versuchen seit Monaten ihn zu erreichen, ich sage jedesmal, daß es erst ab 17 Uhr geht, aber da ruft dann keiner mehr an.”
Mobilcom: “Oh. Ja das war vorher ein Kollege, der ist vom anderen Ufer, Hehehehe.”
Freundin: “Äh?”
Mobilcom: “Ich melde mich dann um 17 Uhr nochmal.”
Freundin: “Ok, wiederhörn.” *klack*

Tja, dann haben sie mich auch gegen 18 Uhr angerufen. Und sie hatten mich dann sogar an der Strippe.

Mobilcom: “Guten Tag Herr Tomec! Hier spricht Uwe $nachname von der Mobilcom.”
Ich: “Ja, hallo. Wie kann ich ihnen helfen?”
Mobilcom: “Und zwar rufe ich wegen ihrem Gewinnspiel an, welches Sie vor ein paar Monaten im Internet mitgemacht haben. Dabei haben Sie gewonnen!”
Ich: “Ich habe bei einem Gewinnspiel im Internet mitgemacht? Wann denn?”
Mobilcom: “Vor ein paar Monaten. Leider konnten wir Sie früher nicht erreichen. Deshalb hat es so lange gedauert. Aber der Gewinn steht Ihnen natürlich immer noch zu.”
Ich: “Wann genau habe ich denn das Gewinnspiel mitgemacht? Und wo?”
Mobilcom: “Das kann ich Ihnen auch nicht genau sagen, ist jedenfalls schon ein Weilchen her.”
Ich: “Und wo habe ich es mitgemacht?”
Mobilcom: “Auch das kann ich Ihnen nicht sagen, das steht hier nicht. Jedenfalls haben Sie nun ein Handy gewonnen! Sie müssen nichts zuzahlen! Alles für null Euro! Und zwar können Sie sich entscheiden zwischen einem Sony Ericsson $model1 oder einem Nokia $model2.”
Ich: “Aha.”
Mobilcom: “Und alles für umsonst! Die monatliche Grundgebühr zahlen wir. Den Mindestumsatz von 10 Euro zahlen wir auch. Sie haben dazu noch 199 Minuten Gesprächsguthaben. Und weil wir uns Erkenntlich zeigen, schenken wir Ihnen noch eine Kaffeemaschine und legen Ihnen noch einen 20 Euro Aral-Tankgutschein mit darauf, weil Tanken ja so teuer geworden ist in letzter Zeit.”
Ich: “Aha.”
Mobilcom: “Hört sich das gut an, Herr Tomec?”
Ich: “Klar, hört sich das gut an.”
Mobilcom: “Dann müssen Sie mir nur noch sagen, für welches Handy Sie sich entscheiden. Sony Ericsson oder Nokia?”
Ich: “Können Sie mir das Angebot bitte schriftlich zuschicken?”
Mobilcom: “Wieso schriftlich zuschicken?”
Ich: “Weil ich es mir hier schriftlich in aller Ruhe genau durchlesen möchten, was Sie mir gerade erzählt haben.”
Mobilcom: “Wieso durchlesen?”
Ich: “Na, weil ich hier bestimmt auf keinen Fall mündlich mit Ihnen am Telefon ein Vertrag abschliessen werde.”
Mobilcom: “Ach so.. dann sind Sie also auch nur so ein Am-Telefon-Ja-Sager…”
Ich strahlte: “Ja!”
In diesem Moment legte der Mobilcom Mitarbeiter kommentarlos auf. Keine Verabschiedung, keine Rechtfertigung, nichts. Offensichtlich bin ich nicht in seine Falle getapst. Offensichtlich bin ich kein Kunde geworden.

Ich weiß, dass ich im Internet oder sonst wo niemals Gewinnspiele mit mache.
Das ist einfache Bauernfängerei, eine billige Methode, Kunden zu gewinnen.
Wer weiß schon, ob er wirklich von der Mobilcom oder ob er nur ein einfacher Handyverkäufer war, der so auf billige Art und Weise Kunden mit Scheinangeboten lockt und dann Verträge abschließt. Vielleicht sitzt er auch nur in einem dubiosen Callcenter und versucht so auf Provisionsbasis sich sein Geld zu verdienen.

Jedenfalls hoffe ich, niemals so einen Job wie dieser arme Uwe annehmen zu müssen.
Und zur Mobilcom werde ich in meinem Leben auch nie wechseln, wenn sie zu solchen fiesen Maßnahmen greifen.

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Atari legt Streit gegen 4players bei

Mittwoch, 25. Juni 2008 10:53

Zunächst einmal rundet der Spiegel den Sachverhalt zwischen 4players und Atari im Bezug zum mies bewerteten Alone in the Dark nochmal sauber ab. Das zeigt, dass diese Geschichte nun doch viel größere Kreise zieht, als dass es bei einem kleinen Nischenkrieg bleiben kann.
In dem Artikel wird der Chefredakteur Jörg Luibl als streitbarer Mann dargestellt, als “einer, der auch innerhalb der Branche öfter mal aneckt. Er stellte Teile des Anwaltsschreibens online, versehen mit ätzenden Kommentaren.” schreibt Spiegel Online.

Gleichzeitig nahm der PR-Manager von Atari Deutschland Michael Röder, in einem Interview mit Der Westen Stellung.
Er möchte deutlich machen, dass Atari Deutschland lediglich ihre Rechte bewahren wollten. Es ginge ihnen bei der Unterlassungserklärung gegen 4players Testbericht nicht darum, dass das Spiel Alone in the Dark eine schlechte Bewertung erhalten hat, sondern lediglich, dass 4players das Spiel nicht hätte testen können, da das Spiel zu dem Zeitpunkt der Veröffentlichung des Testberichtes noch nicht offiziell in den Läden stand.
Da 4players keine Version zum Testen zugeschickt bekam, konnten sie schließlich sich nur einer Vorabversion oder halt einer illegalen Version bedienen.

Es war also nur ein großes Missverständnis, was nun Atari der Community gegenüber aufzuräumen und aufzuklären versucht. Das müssen sie auch schaffen, denn auch wenn 4players mit zu großen Kanonen zurück geschossen haben sollte, war es dennoch kein feiner Zug von Atari.

Letztendlich haben sie jedoch nun ihren Streit beigelegt.
Es kam zu einem persönlichen Gespräch zwischen Atari und 4players, infolge dessen Atari nun alle Anschuldigungen zurück genommen. Ferner freuen sie sich nun auch eine zukünftige Zusammenarbeit mit 4players.

Ich glaube nicht wirklich daran, dass es schon das Ende ist. Der Schaden ist da, ein maues Spiel bleibt ein maues Spielt. Sollte Alone in the Dark nun ein Ladenhüter bleiben, weil sich nun auch die geprellte Community veräppelt fühlt, muss sich Atari wirklich etwas überlegen. Denn AitD ist immer noch Ataris stärkste Marke (abgesehen von meinem geliebten Test Drive Unlimited von Atari.)

Thema: Allgemein, Aus dem Web | Kommentare (0) | Autor:

Atari kontra Pressefreiheit – Alone in the Dark

Montag, 23. Juni 2008 12:57

Atari hat es nicht gern, wenn man ein sehr gehyptes Spiel wie Alone in the Dark schlecht bewertet.

Und was machen sie dann?
Natürlich androhen, dass der Artikel sofort herunter genommen werden muss.

So ist es bei der Webseite 4players.de geschehen. Nach einem eher zerschmetternden Testbericht, wobei das gehypte Spiel nur magere 68 Prozentpunkte (PC und XBox360, PS2 nur 67 und Wii 65 Punkte) erschleichen konnte, hat sich Atari eingeschaltet und der Redaktion 50.000 Euro Schadensersatz angedroht und aufgefordert, den Testbericht sofort offline zu schalten, da sie sich keiner offiziellen Testversion, sondern einer Raubkopie bedienten und obendrein keine sachliche Bewertung bemüht haben. (Kommentar: Atari kontra Pressefreiheit)

Der Grund: Das Spiel erschien offiziell am 20.6., der Test ging jedoch schon am 18.6. online. Dabei hatte hatte Atari der Redaktion von 4players keine Testversion zugeschickt. Allerdings konnte sich 4players privat eine eigene Kaufversion bei einem Händler des Vertrauens schon am 16.6. aneignen, der die Spiele trotz eines offiziellen Verkaufsdatums die Spiele schon einige Tage vorher verkauft.

Eine ähnliche Masche zieht Atari gegen andere Spielemagazine ab, welche eine eher bescheidene Bewertung zu Alone in the Dark abgeben. Links:
http://www.4players.de/4players.php/spielinfonews/PC-CDROM/4377/1803998/Atari.html
http://www.shacknews.com/onearticle.x/53249

Der Westen hat sich dem Kommentar von 4player um eine Stellungnahme bei Atari bemüht, und es ist seitens Atari auch etwas zurück gekommen: Atari bemüht sich um Deeskalation. “ATARI Deutschland achtet und schätzt das Recht auf freie Berichterstattung und Pressefreiheit. Es ist weder im Interesse von ATARI Deutschland, noch Stil des Unternehmens, Medien welcher Gattung und Größe auch immer, anzugreifen oder unter Druck zu setzen. (…) Im konkreten Fall, der Berichterstattung von 4Players zu dem Spiel “Alone in the Dark”, ist ATARI um Deeskalation bemüht. Eine entsprechende Kampagne ist in Vorbereitung und startet Anfang der nächsten Woche.”

Davon will man bei 4players jedoch noch nichts gewusst haben. Laut Chefredakteur hat sich Atari tatsächlich noch nicht bei 4players gemeldet: Klick mich! Link.

Ich bin mal gespannt, wie es weiter gehen wird. Und ich bin mal gespannt, welche Bewertung die großen Printmedien abgeben werden.
Ist das Spiel wirklich so schlecht? Oder wird es von den großen mit guten Noten doch noch aus dem Dreck gezogen?

[UPDATE]
Ich habe mich mal etwas schlau gemacht, wie andere Plattformen das Spiel bewerten.
Die freieren Plattformen im Ausland bewerten das Spiel auch mies:
gamer.no aus Norwegen: 3/10 Punkte
gamer.nl aus Niederlande: 5/10 Punkte

Dagegen zwei deutsche Printverlage:
GameStar: 82 Punkte mit dem GameStar-Award: Für dramatische Inszenierung (deren User bewerteten interessanterweise im Schnitt mit 57 Punkten…)
PC-Games: 80 Punkte

Dabei beteuern die Printmedien doch immer, völlig unabhängig zu sein…

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Windows will fernsehen!

Samstag, 17. Mai 2008 18:15

Als ich gestern abend keine Lust mehr aufs Daddeln hatte, wollte ich mein Rechner gleich ganz herunter fahren.
Zum Zocken habe ich ein Windows installiert.
Also klickte ich wie gewohnt und immer auf Start -> Computer ausschalten -> Ausschalten.
Und plötzlich poppte eine Fehlermeldung auf:

Windows Error TV-Card

Aha.
Ich habe keine TV-Card eingebaut. Und warum braucht Windows sie, wenn ich den Rechner herunter fahren möchte? Möchte es etwa in meiner Abwesenheit etwas die Zeit vertreiben?

Ich habe davon ein Screenshot gemacht, dann die Fehlermeldung weggeklickt und nochmal versucht, das Windows herunter zu fahren.
Danach ging es. :)

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Ich bin raus – Mein Kirchenaustritt

Samstag, 17. Mai 2008 17:36

Ich habe es mir ja schon länger überlegt. Und nun bin ich den Schritt gegangen.

Ich habe mich aus der Kirche geschrieben. Immerhin war ich schon länger nicht mehr da, schon gar nicht freiwillig, der Glauben bringt mir nichts, Gewisse Ansichten gehen mir sogar arg gegen den Strich, etc.
Warum also sollte ich dann noch weiter brav Kirchensteuer bezahlen?

Darum war ich nun beim Amtsgericht Oberhausen, und habe es hinter mich gebracht.
Im Vorfeld habe ich mich schon telefonisch erkundigt, wie es abläuft und was ich dafür brauche.
Im Grunde genommen muss man nur eine Gebühr beim Amtsgericht bezahlen (diese fällt von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich hoch aus, in NRW sind’s 30 Euro), dann muss man etwas unterschreiben und ist ab sofort wieder ein freier Mann.

Also war ich dann gestern, am Freitag, dort.
Ich betrat das Amtsgericht und der Metalldetektor schlug sofort aus. Ja, es ist ähnlich gut abgesichert wie im Flughafen. Die freundliche Wache fragte mich, ob ich vielleicht einen Nietengürtel trage, aber es lag an wohl an meinen Buttons, die an meiner Weste angebracht waren. Ich durfte passieren und man wünschte mir noch einen schönen Tag. Sehr freundliche Leute. :)

Dann ging ich direkt zur Zahlstelle. Sie ist im ersten Geschoss im rechten Flügel.
Als ich diese betrete, fragte mich gleich die dort amtierende Frau: “Einmal für den Kirchenaustritt?”
Wie bitte? Ich fragte mal nach: “Woher wissen Sie…?”
Frau: “Ach, das erkenne ich schon”, und schmunzelte mich an.
Ich bekam eine Quittung und sollte damit dann gleich weiter in Raum Nummer 158. Das ist auf der Etage. Ich sollte einmal links und dann immer gerade aus gehen.

Also tat ich wie geheissen, lief und lief. Nach einer Weile musste ich vier Treppen hinabsteigen, und in diesem Korridor waren sämtliche Büros nicht mehr mit Raumnummern beschildert. Ich tapste also mich umschauend weiter vorwärts.
Plötzlich hörte ich eine Frauenstimme: “Haaallo, junger Mann! Zum Kirchenaustritt geht es hier hinein!”
Ich blieb stehen und fragte sie: “Woher wissen Sie…?”
Frau: “Das erkennt man Ihnen an.” Und schmunzelte.

Tja, nun habe ich ein Austrittsformular, eine Quittung und bin erstmal 30 Euro los.
Was ich jetzt noch brauche, ist meine Lohnsteuerkarte vom Arbeitgeber zurück, damit kann ich dann zu einem Einwohnermeldeamt meiner Wahl und es vermerken lassen, dass ich fortan keine Kirchensteuer mehr zahlen muss.

Ging einfacher, als ich erwartet hatte.

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