“Hallo, ich bin von der Telekom!”

Samstag, 24. Januar 2009 13:27

So langsam gehen mir die Betrüger auf den Keks, denn jetzt versuchen sie schon meine Wohnung zu stürmen.
Gerade eben hat es an der Tür geklingelt. Ich war zwar nicht salonfähig, da ich gerade aus der Dusche kam und nur mit nem Morgenmantel bekleidet war, aber ich habe dennoch mal die Türe geöffnet.

Ein älterer Herr, um die 50 oder 60, türkischer Herkunft hat auch gleich begonnen, ein Gespräch anzufangen: “Guten Tag! Ich bin von der deutschen Telekom. Ich komme persönlich vorbei, weil sie nicht auf unsere Schreiben reagieren.”
Ich muss sagen, sein Akzent war schon sehr schwierig zu verstehen. Das kam mir schon ein wenig suspekt vor, denn ich glaube, da gibt es geeignetere Mitarbeiter bei der Telekom für so ein Job.
Ich: “Hallo. Ich habe niemals ein Schreiben von Ihnen bekommen, dass sie mich zu Sprechen wünschen.”
Er: “Doch, wir haben oft geschrieben. Bekommen Sie schriftliche Rechnungen oder per Mail?”
Aha, er möchte also wissen, ob ich Internetzugang habe?
Ich: “Per Mail.”
Er: “Dann steht das immer unten in der Mail, dass Sie sich mal bei uns melden sollen. Es geht nämlich darum, dass wir Ihnen Ihr Tarif günstiger machen können. Wie viel zahlen Sie jetzt pro Monat?”
Ich: “Ich glaube Ihnen nicht, dass sie von der Telekom sind. Kann ich mal Ihren Ausweis sehen?”
Er schmunzelt darüber: “Das fragt man mich oft! Hier ist mein Ausweis.”
Tja, nun kann ich schlecht beurteilen, wie ein originaler Ausweis von der Telekom ausschaut. Dieser Ausweis war in blautönen gehalten, und nicht im telekomtypischen Magenta. Sein Foto war zu sehen und sein Name stand drauf, den ich leider wieder vergessen habe, da er schon sehr türkisch klang. Einen Herrn Peter Müller hätte ich mir leichter merken können.
Er: “Und was zahlen Sie nun?”
Ich: “Ich verstehe Sie nicht, wenn Sie von der Telekom sind und mich extra besuchen, weil ich nicht auf Ihre Mails reagiere, warum wissen Sie dann nicht, wie viel ich für meinen jetzigen Tarif bezahle?”
Er: “Weil ich noch mehr Kunden habe und mir nicht alle Tarife der Kunden merken kann.”
Ich: “Ach so! Deshalb! Ich werde Ihnen nicht sagen, wie viel ich bezahle. Ich kann Ihnen aber sagen, dass ich erst im letzten Monat bei der Telekom meinen Tarif habe ändern lassen und bin auf etwas günstigeres gewechselt.”
Er: “Dann haben Sie aber noch kein DSL16000 und das könnten Sie haben für weniger Geld.”
Ich: “Ich habe DSL16000.”
Er: “Dann zahlen Sie jetzt 49 Euro, ich kann Ihnen das billiger machen.”
Ich: “Ich zahle keine 49 Euro.”
Er: “Doch, das zahlen Sie.”
Ich: “Ich sage Ihnen mal eins: Ich habe keine Lust, mit Ihnen hier an der Tür zu sprechen, während ich nur im Bademantel bekleidet bin. Wenn ich etwas von der Telekom möchte, dann werde ich mich bei der Telekom melden. Wenn die Telekom etwas von mir möchte, hat mich die Telekom bislang immer angerufen. Ich möchte mit Ihnen nicht weiter sprechen.”
Seine Miene verfinsterte sich, fluchte etwas von “selber schuld” und ging.

Echt, diese Verbrecher werden immer dreister.
Was würde eine unwissende Omi zu so einen sagen? Sie hätte ihn wahrscheinlich noch auf ein Kaffee rein gelassen und unwissentlich komplett neue Verträge abgeschlossen..

Ich selber kann mir nur in den Arsch beißen, dass ich mir wieder einmal nicht den fucking Namen gemerkt habe. :( Ich glaube nämlich nicht, dass er tatsächlich von der Telekom war, so etwas würde ich gerne mal melden. Nur ohne Namen bringt es wohl nichts.

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Dezenter Rausschmiss

Samstag, 24. Januar 2009 3:16

Auf dem nächtlichen Heimweg vom Bahnhof kam ich am hiesigen Burger King vorbei. Und ich hielt es für eine gute Idee, meinen Weg zu Fuß mit zwei Cheeseburgern zu versüßen.
Aber man kennt es ja, sie versuchen einem immer mehr aufzuschwätzen, als man eigentlich haben möchte.

So auch diesmal:
Ich: “Hallo! Zwei Cheeseburger bitte.”
Er: “Mit Bacon?”
Ich: “Nein.”
Er: “Mit Pommes?”
Ich im energischen Tonfall, dass ich keine weitere Frage dulde: “Nein!! Nur die zwei Cheeseburger.”
Er: “Mit Coke?”
Ich: “Mit deiner Mudda!”

Ich merkte, dass er davon angepisst war.
Er: “Ist aber zum Mitnehmen, macht Einsachtundneunzig.”

Erst als ich draußen war und in meinem Burger biss, merkte ich, dass ich indirekt rausgeschmissen wurde.

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Alte Kontaktanzeige

Freitag, 16. Januar 2009 14:04

*haha*

Ich bin in nem Forum angemeldet, welches auch einen Partnervermittlungs-Thread hat.
Dort beschreiben all die einsamen Herzen ihr einsames Single Dasein und dass sie nun endlich einen Partner suchen.

Gerade habe ich ein sehr altes Posting von mir wieder entdeckt, welches natürlich nicht ernst zu nehmen ist, da ich den ganzen Thread auf die Schüppe genommen habe, aber dennoch Spaß macht.

Viel Vergnügen beim Bewerben. ;)

vom 05.04.2005

Aaaalso, damit es mit uns klappt, solltest du schon ungefähr in dieses Schema passen:

Alter: 18 – 22 Jahre
Grösse: 165 – 175 cm
Gewicht: Körpergrösse – 115 in kg (bitte schlank!)
Haarfarbe: rot oder blond
Haarlänge: Lang! Kurzhaarige bitte nicht bewerben!
Wohnort: max. 5km von meinem zu Hause; sollst schliesslich noch nach Hause laufen können, wenn ich kein Bock mehr habe. Alternative: Herziehen! Wohnung aber bitte selber suchen.

Jüngeren Kandidatinnen sei es verziehen, wenn sie noch in der Lehre sind und noch kein eigenes Geld verdienen. Aussicht auf eigenes Gehalt ist jedoch erwünscht. Bitte keine Studentinnen oder gar Schülerinnen; ich möchte euch nicht noch bei den Hausaufgaben helfen!
Blödchen sollen sich die Bewerbung sparen, sie muss schon so gescheit sein, mir folgen zu können, wenn ich mit ihr rede.

Du solltest schon ein fröhlicher Mensch sein, auf Depritanten komme ich nicht so klar. Wir müssen nicht die selben Interessen und Hobbies haben, es reicht, wenn du still für alles Begeisterung zeigst, was ich so mache.

Bitte keine Alkoholikerin! Einer muss noch das Auto fahren, wenn wir mal saufen gehen.
Sie sollte ausserdem kein kleines Auto mitbringen, meine Freunde sollen nämlich schon mitgenommen werden, ich gehe schliesslich nicht alleine feiern. Überflüssig zu sagen, dass es kein schrottreifes Auto sein sollte.
Dass du Nichtraucherin sein solltes, ist wohl nicht der Rede wert.

Ich bin sehr eifersüchtig, es wäre also schön, wenn dein Kontakt zu anderen Männern einfach überhaupt nicht existent ist. Auch nicht der zu alten Freunden!

Alle Bewerberinnen schreiben mir bitte mit zwei bis drei Fotos (vom letzten Saunaaufenthalt oder Solarium) entweder eine E-Mail oder PM. Keine SMS! Das zurücksimsen kostet immer so viel Geld.
Bitte nicht mit Ungeduld nerven, wenn ich nicht zurückschreibe. Es dann einfach nochmal mit aussagekräftigerem Foto versuchen.

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Angeblich neues Partnercard-Angebot von E-Plus

Donnerstag, 15. Januar 2009 21:00

Seit geraumer Zeit werde ich von der Nummer 069222260578 verfolgt.
Einmal hatte ich sie in meiner Abwesenheitsliste im Handy und einmal musste ich sie abwimmeln, weil sie mich während der Arbeit angerufen haben und ich eben gerade im Arbeitsstreß war.
Angeblich handelte es sich dabei um die E-Plus-Kundenhotline..

Aha, mit so einer Nummer.
Wenn mich E-Plus mal angerufen hat, dann stets von der 1000 oder von anonym.

Aber gerade haben sie mich erneut angerufen und die freundliche Frauenstimme wollte mir auch gleich an Angebot schmackhaft machen:

Sie: “Für unsere langjährigen Kunden haben wir ein ganz besonderes Angebot!”
Ich: “Ach so.”
Sie: “Und zwar bieten wir Ihnen für nur 10 Euro zusätzlich im Monat zu ihrem E-Plus Tarif eine Partner-Card an, mit der Sie 100 Freiminuten haben und sowieso untereinander kostenfrei telefonieren können! Und ausserdem bekommen Sie dazu noch das Handy geschenkt, damit Sie sofort lostelefonieren können! Hört sich das gut an?”
Ich: “Dazu möchte ich sagen, dass ich auf solche Angebote grundsätzlich schriftlich eingehe.”
Sie: “Warum? Wenn wir Ihnen das schriftlich zuschicken, dann landet sowas doch eh gleich wieder in den Müll.”
Ich: “Das ist dann meine Sorge.”
Sie: “Aber wir können das auch jetzt durchgehen.”
Ich: “Nein, ich mache sowas immer nur schriftlich. Vor geraumer Zeit wurde ich angeblich von der Mobilcom angerufen, dass ich ein Handy gewonnen hätte. Und hätte ich dann am Telefon mich für das Handy entschieden, hätte ich ruckzuck ein weiteren Vertrag an der Backe.”
Sie: “Aber wir sind nicht Mobilcom, sondern wir sind E-Plus!”
Ich: “Ja, aber woher will ich das wissen? Sie könnten doch sonst wer sein und sich als E-Plus ausgeben.”
Sie: “Sind wir aber.”
Ich: “Na schön, dann schicken Sie mir das Angebot schriftlich zu und ich werde dann entscheiden, ob’s mir gefällt oder nicht.”
Sie: “Dann machen wir das so.”
Ich: “Danke, und schönen Abend noch.”

Sie wirkte ziemlich geknickt. Es muss wirklich hart sein, im CallCenter zu arbeiten und kein Vertrag abschließen zu können.

Nun, ich habe mich mal vor mein Rechner gesetzt und einfach mal nach der Nummer gegooglet und siehe da, finde ich doch glatt eine sehr interessante Seite zur Nummer: Telefonabzocke- Handyblip – Maexotic

War ja auch irgendwie klar.

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In der bash-history mittels PgUp und PgDown suchen

Montag, 29. September 2008 14:24

Eine Sache, die ich an Suse Linux Systemen echt gut finde, ist die voreingestellte Bedienung an der bash.

Besonders praktisch finde ich die Suche in der bash-history mittels PgUp und PgDown Tasten (also die Bild-auf und Bild-ab Tasten)

Man kann eine Befehlszeile, die man vorher schon einmal eingegeben hat, so ungemein abkürzen.
Ein Beispiel:
An der Konsole gebe ich ein

$ less

und die bash sucht den letzten Befehl aus der .bash_history, welche mit “less” angefangen hat und schreibt den Befehl für mich weiter:

$ less /var/log/messages

Wenn ich nun weiter mit PgUp suche, bekomme ich jeden anderen Befehl, den ich schon einmal eingegeben habe.

$ less /var/log/apache2/access.log

Daran gewöhnt man sich sehr schnell und empfindet andere Systeme wie Debian- oder Red-Hat-basierte Derivate als viel zu unbequem.
Aber diese Funktion kann man natürlich nachkonfigurieren.

Dazu editieren wir als root die Datei
/etc/inputrc
und fügen folgende zwei Zeilen hinzu. Sollten sie schon existieren, muss man sie gegebenenfalls auskommentieren:

“\e[5~”: history-search-backward
“\e[6~”: history-search-forward

(Bitte beachte, dass meine WordPress-Blogsoftware aus den einfachen englischen Zollzeichen deutsche Anführungszeichen gemacht hat. Solltest Du es einfach copy&pasten, musst Du sie mit Shift+2 ersetzen. Wie ich dieses Verhalten WordPress abgewöhnen kann, muss ich nochmal nachschauen.)

Danach muss man sich nur noch an der Konsole neu einloggen und schon funktionieren die bequemen Tasten.

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Von der Maximaldummheit einiger Menschen

Sonntag, 7. September 2008 1:49

Disclaimber: Ich halte es für wichtig, vorher anzumerken, daß ich keinerlei Diskrepanzen gegenüber ausländischer Mitmenschen hege.

Wir schreiben einen lauen endsommer Monat, gegen 1:15 Uhr nachts.
Ich bin gerade auf dem Nachhauseweg. Zuvor habe ich einiges an Spenden auf einem Pfarrfest nahe gelegt. Aber gerade eben bin ich aus dem Bus ausgestiegen und laufe von der Haltestelle meinen Kilometer zu Fuß bis zu meiner Haustüre.

So kam es, dass sich mein Weg auf einem Bürgersteig sich mit ein paar Mitmenschen traf.
Am Strassenrand hielt gerade ein Taxi und vier – sagen wir mal: frühzwanziger Jungspunde türkischer Herrkunft – gingen des schnellen Schrittes von links nach rechts vor meinen Füssen vorbei, um in das Taxi einzusteigen.
Doch damit die Story spannend bleibt, kollidierte zufällig der Weg des fünften mit meinem Weg.

Wir rempelten uns an. Instinktiv sagte ich ein: “Entschuldigung.”

Doch damit hat er sich nicht abspeisen lassen wollen, er hielt mich an, indem er mich bei der Schulter festhielt und sagte etwas. Eigentlich war es schon ein rigoroses Protestieren.
Was er genau von sich gab, konnte ich nicht genau verstehen, weil aus meinen Ohrhöhrern gerade relativ laut Motörhead dröhnte. Aber ich bin ja nett und drehte meine Musiklautstärke auf 10% Lautstärke herunter und fragte freundlich: “Was?”

Mein Herr Kollisionsgegener entgegnete mir schroff: “Willze Ärger oder was?”

Perplex antworte ich: “Bitte was?”

Ich bekam im Grunde nur eine Gegenantwort: “Jaaaah!!??! Willze Schnauze oder was?”
In diesen Moment bauen sich auch die ürbigen vier Menschen – so wie ich vermute – türkischer Herkunft um mich herum auf.
“Willze Schnauze??” wurde ich erneut gefragt, aber diesmal von jemand anderen, nicht von meinem Kollisionsgegner.

Dies war nicht die Konversation, die ich jetzt gerade brauchte, mich zog es weiter, deshalb versuchte ich ein paar Schritte weiter zu gehen; was mir von den streitsüchtigen Türken vereitelt wurde.
“Was rempelst Du misch an? Entschuldige Disch! Hier vor meinen Kollegen!”

Jetzt nachdem ich deren primitiven Beweggründen verstand, kam natürlich auch mein primitiver Stolz zum Vorschein und ich entgegnete papp: “Du bist genauso in meinen wie ich in Deinen Weg gerannt. Belassen wir es dabei und es ist gut!”

Gegen die Schlagfertigkeit eines Mob hat man selten etwas entgegen zu bringen. Fünf zu eins taten sie mir mit einer Verwarnung gut: “Das passiert nich nochmal, sonst Schnauze!”

In diesem Moment, so muss ich zugeben, hat durch Zorn und Aggression mein eigener Primitivling Oberhand gewonnen und die kommunikative Führung übernommen: “Na dann komm doch her und gib mir Schnauze! Aber ich weiss, wo Du wohnst und der Taxifahrer ist auch mein Zeuge, wenn Du den ersten Schlag ausführst, Du scheiss Asi!”

Natürlich fruchtete mein Angebot und mein Kollisionspartner wollte sofort auf mich los, um sich der Keilerei mit mir hinzugeben, würde er nicht von seinen eigenen Freunden zurück gehalten. Aber seine Freunde hielt ihn nicht davon ab, kräftig gegen mich zu fluchen: “Isch fick Disch! Komm her und Du bist tot, man! Isch fick Disch!!!”

Natürlich wich ich erst einmal ein paar Schritte zurück. Seine Freunde hielten ihn zurück, sprachen auf ihn ein, drängten ihn in Richtung Taxi. Mir schien, dass er sich nicht wirklich von seinen Freunden zurück zerren, sondern dass er es sich gefallen lies. Er war schon im Begriff, ins Taxi einzusteigen, da gab er mir noch einen Rat: “Hau ab, Lan! Sonst hau ich Disch tot! Dasch meinich ernst! Ich – hau – Disch – tot!” Mit diesen Worten stieg er ins Taxi. Seine Freunde, die mich keines Blickes würdigten, taten es ihm gleich und das Taxi fuhr los.

Tja, noch bevor das Taxi losfahren konnte, bin ich bereits weiter meines Weges gelaufen. Vielleicht gerade weil ich die Situation nicht wirklich gewonnen hatte, hatte ich ein unbeschreibliches Gefühl der Ärgernis in mir. Auf den letzten Schritten heimwärts habe ich mich geärgert, wieso es so dumme Menschen geben muss.

Ein beiderseitiges “Entschuldigung” hätte es doch auch getan, oder?

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DSA: Drakensang DEMO

Montag, 4. August 2008 22:41

Seit heute ist ja die DEMO zu DSA: Drakensang draußen.
Ich habe sie mir hier (http://www.drakensang.de/) herunter geladen. (Irgend ein Link ging dann sogar, insgesamt musste ich 6 Links ausprobieren.. einige waren kostenpflichtig und andere waren in der Bandbreite begrenzt und wiederum andere waren nur für Arcor oder Hansenet..)

Nachdem das Spiel schnell installiert wurde, konnte es auch schon los gehen. Im Hauptmenü habe ich schnell noch die Sound-Lautstärke angehoben (mit 50% Lautstärke war es mir dann doch etwas zu leise) und die Grafikeinstellungen geändert.
Das Gute vorweg, ich habe die Grafik einfach mal auf die höchste Einstellung gestellt, alle Effekte auf Maximum und die Bildschirmauflösung auch auf 1920×1200 Pixel. Und dennoch ruckelt es nicht auf meinem System (Intel Core2Duo E6600, GeForce 7950GT, 2GB Ram); damit hätte ich nun echt nicht gerechnet.

Dann geht es auch schon los: In der DEMO kann ich nur mit den vereinfachten Regeln spielen und habe dann nur die Auswahl zwischen einem Zwerg, einem Andergaster Magier und einer Auelfen Waldläuferin.
Weil ich Andergaster (hoch lebe Nostria!) und Zwerge doof finde, habe ich mich für die Elfe entschieden (sie sah eh noch besser aus).
In der Vollversion hat man dann noch die Möglichkeit, sich einen eigenen Charakter zu erstellen. Schade, dass es hier nicht geht.. aber es ist ja auch nur eine Demo.

Ich soll einen alten Bekannten in Ferdoc suchen, das ist mein Auftrag. Aber das Spiel beginnt gleich damit, dass mir gesagt wird, dass ich eh nicht nach Ferdoc hinein komme, da die Stadt verriegelt wurde. Ich bräuchte schon ziemlich gute Gründe, um die Stadt zu betreten, und gute Gründe wären, wenn mich mindestens zwei angesehene Herrschaften empfehlen.

Diese zwei Herrschaften zu finden, ist nicht wirklich schwierig, denn zwei Schritte weiter finde ich schon die Gauklerkönigin, deren Name ich schon wieder vergessen habe.. (aber im Screenshot 1 sieht man sie; das ist diese mit den dicken Möpsen). Diese beklagt sich, dass ihr Freund sie bestohlen hat und nun im tiefen Wald bei irgendwelchen Räubern ist. Obwohl sie sauer auf ihn ist, sorgt sie sich um ihn. Wenn ich es schaffe, ihn zurück zu bringen, würde sie mir helfen, nach Ferdoc zu kommen.

Allein gegen Räuber ist ziemlich doof gegen Räuber, deshalb treffe ich eine Amazone, der es eh langweilig ist. Und da Amazonen ja eh Männer hassen, kommt sie gleich mal mit.

Unterwegs treffe ich noch ein paar Adepten, die ihren Meister suchen. Er ist etwas verwirrt, weshalb sich die Adepten um ihn sorgen. Ihn soll ich auch noch finden, als dank würde auch er sicher ein gutes Wort bei mir einlegen, so dass ich schon zwei ehrenwerte Herrschaften hätte, die mir den Zugang nach Ferdoc helfen würden.

Irgendwann finde ich den Freund der Gauklerkönigin. Er hat irgend einen Stress mit einem Echsenmenschen, aber seine Schergen konnten die Amazone und meine Elfen dann doch besiegen, worauf er sich meiner Party auch noch anschließt.

Tja, so geht es dann sicher weiter. Bis hier hin habe ich schon drei Stunden gespielt, bin aber noch immer nicht in der Stadt Ferdoc..

Das ist eine gute Überleitung, was mir schonmal nicht so sehr gefällt. Die Laufwege sind echt weit. Immer wieder muss ich laufen, auch wenn ich in einem Gebiet schon war, kann ich nicht einfach mal mich dort hin “teleportieren”. Ich muss jede Strecke zu Fuss machen.

Auch eine andere Stelle fand ich nervig. Der Freund ist ein Streuner und kann gut Schlösser kacken. Ich möchte eine Truhe öffnen. Aber ich verhaue ständig die “Schlösser knacken” Probe. Wenn man es verhauen hat, muss man gut 10 Sekunden warten, bis man die nächste Probe machen kann (weil man sonst noch zittrige Hände hat.)
Da man eh immer und immer wieder versuchen wird, hätte das Spiel das auch irgendwie abkürzen können.

Aber ansonsten gefällt mir das Spiel wirklich sehr gut. :) Als Fan der Welt fühlt man sich gleich irgendwie zu Hause, das finde ich sehr wichtig für ein Rollenspiel.

Vergleichen kann man es eigentlich recht gut mit Gothic III, nur dass man bei Drakensang mit einer Heldengruppe läuft, wobei man immer eine Person selber steuert und die anderen hinterher trottet. Man kann jedoch immer und jederzeit zwischen den Helden hin und her switchen.

Kämpfe laufen auch recht angenehm ab. Man muss kein Maustastendauerfeuer auf die Gegner niederprasseln. Die Helden greifen selbstständig an. Man kann das Spielgeschehen jedoch jederzeit mit der Space-Taste anhalten und seiner Party Befehle geben, was sie als nächstes tun sollen.

Es ist wirklich ein schönes Spiel, wenn es mit der Demo so weiter geht, brauche ich echt mal Urlaub; denn wenn das Spiel käuflich erworben wurde, möchte man es auch gleich mal intensiver spielen. Jedenfalls bei mir ging die Spielzeit wie im Flug.

Auch die Musik hat mich bisher noch nicht genervt. Eine Impression, wie diese klingt, findet man einfach, indem man den Link oben im Text folgt.
Ziemlich viel im Spiel ist auch sprachlich vertont, auch wenn die meisten Leute nur den ersten Satz sprechen, danach ist Lesen angesagt.. was ich aber auch nicht sehr schlimm finde, da ich eh viel schneller lese als die Sprecher halt sprechen; und da die Protagonisten eh nicht Lippensynchron sind, brauche ich auch wirklich keine durchgehende Sprache.

Dann schließe ich mein erstes Review mit ein paar Screenshots ab. :)

Die verlinkten Bilder sind alle in hoher Auflösung.

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Zugriffe auf mein Blog Juli 2008

Mittwoch, 30. Juli 2008 11:54

Der Monat Juli ist bald rum, wieder haben einige Besucher auf meine Seite zugegriffen.
Interessant finde ich, in wie fern sich diese Besucher in Betriebssysteme und Browser aufdröseln.

Hier habe ich eine einfache awstats Tabelle:

Elthas Blog Zugriffe Juli 2008

Wer sich mit solchen Statistiken auskennt, wird das hier auch sehr bekannt vorkommen. Was ich jedoch interessant finde, dass meine Besucher hauptsächlich mit dem Firefox kommen und der Anteil an Linux User ist auch nicht sehr gering.
Schön. :)

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Mobilcom WTF?

Dienstag, 29. Juli 2008 18:39

Seit Monaten schon versucht die Mobilcom mich ans Telefon zu bekommen.
Da sie jedoch immer gegen Mittag anrufen und ich dann arbeiten bin, ist jedes mal meine Freundin ans Telefon gegangen, die mittags zu Hause ist.
Und jedes mal musste sie die Mobilcom vertrösten, dass ich erst gegen Abend wieder nach Hause komme. Allerdings wollten sie meiner Freundin auch nie verraten, aus welchem Grund sie mit mir sprechen mögen.

Heute mittag hat dann ein junger Herr von schätzungsweise 20 Jahren dann schon wieder angerufen, und wie üblich ist meine Freundin ans Telefon gegangen.

*bimmel*
Freundin: “Hallo?”
Mobilcom: “Guten Tag, $Name.”
Freundin: “Ja?”
Mobilcom: -pause-
Freundin: “Wie kann ich ihnen denn helfen, junger Mann?”
Mobilcom: “Ich hätte gern Herrn Tomec gesprochen.”
Freundin: “Aaaah, Mobilcom.”
Mobilcom: “Genau.”
Freundin: “Der ist erst ab 17 Uhr zu erreichen.”
Mobilcom: “Ok. Das ist aber nicht der Künstler DJ Tomekk, oder?”
Freundin: “Künstler? Ach Dj Tomekk? Nein.”
Mobilcom: “Ok, dann melde ich mich so um 17 Uhr nochmal.”
Freundin: “Ha, ja dann auf die nächsten 2 Monate!”
Mobilcom: “Hä?”
Freundin: “Sie versuchen seit Monaten ihn zu erreichen, ich sage jedesmal, daß es erst ab 17 Uhr geht, aber da ruft dann keiner mehr an.”
Mobilcom: “Oh. Ja das war vorher ein Kollege, der ist vom anderen Ufer, Hehehehe.”
Freundin: “Äh?”
Mobilcom: “Ich melde mich dann um 17 Uhr nochmal.”
Freundin: “Ok, wiederhörn.” *klack*

Tja, dann haben sie mich auch gegen 18 Uhr angerufen. Und sie hatten mich dann sogar an der Strippe.

Mobilcom: “Guten Tag Herr Tomec! Hier spricht Uwe $nachname von der Mobilcom.”
Ich: “Ja, hallo. Wie kann ich ihnen helfen?”
Mobilcom: “Und zwar rufe ich wegen ihrem Gewinnspiel an, welches Sie vor ein paar Monaten im Internet mitgemacht haben. Dabei haben Sie gewonnen!”
Ich: “Ich habe bei einem Gewinnspiel im Internet mitgemacht? Wann denn?”
Mobilcom: “Vor ein paar Monaten. Leider konnten wir Sie früher nicht erreichen. Deshalb hat es so lange gedauert. Aber der Gewinn steht Ihnen natürlich immer noch zu.”
Ich: “Wann genau habe ich denn das Gewinnspiel mitgemacht? Und wo?”
Mobilcom: “Das kann ich Ihnen auch nicht genau sagen, ist jedenfalls schon ein Weilchen her.”
Ich: “Und wo habe ich es mitgemacht?”
Mobilcom: “Auch das kann ich Ihnen nicht sagen, das steht hier nicht. Jedenfalls haben Sie nun ein Handy gewonnen! Sie müssen nichts zuzahlen! Alles für null Euro! Und zwar können Sie sich entscheiden zwischen einem Sony Ericsson $model1 oder einem Nokia $model2.”
Ich: “Aha.”
Mobilcom: “Und alles für umsonst! Die monatliche Grundgebühr zahlen wir. Den Mindestumsatz von 10 Euro zahlen wir auch. Sie haben dazu noch 199 Minuten Gesprächsguthaben. Und weil wir uns Erkenntlich zeigen, schenken wir Ihnen noch eine Kaffeemaschine und legen Ihnen noch einen 20 Euro Aral-Tankgutschein mit darauf, weil Tanken ja so teuer geworden ist in letzter Zeit.”
Ich: “Aha.”
Mobilcom: “Hört sich das gut an, Herr Tomec?”
Ich: “Klar, hört sich das gut an.”
Mobilcom: “Dann müssen Sie mir nur noch sagen, für welches Handy Sie sich entscheiden. Sony Ericsson oder Nokia?”
Ich: “Können Sie mir das Angebot bitte schriftlich zuschicken?”
Mobilcom: “Wieso schriftlich zuschicken?”
Ich: “Weil ich es mir hier schriftlich in aller Ruhe genau durchlesen möchten, was Sie mir gerade erzählt haben.”
Mobilcom: “Wieso durchlesen?”
Ich: “Na, weil ich hier bestimmt auf keinen Fall mündlich mit Ihnen am Telefon ein Vertrag abschliessen werde.”
Mobilcom: “Ach so.. dann sind Sie also auch nur so ein Am-Telefon-Ja-Sager…”
Ich strahlte: “Ja!”
In diesem Moment legte der Mobilcom Mitarbeiter kommentarlos auf. Keine Verabschiedung, keine Rechtfertigung, nichts. Offensichtlich bin ich nicht in seine Falle getapst. Offensichtlich bin ich kein Kunde geworden.

Ich weiß, dass ich im Internet oder sonst wo niemals Gewinnspiele mit mache.
Das ist einfache Bauernfängerei, eine billige Methode, Kunden zu gewinnen.
Wer weiß schon, ob er wirklich von der Mobilcom oder ob er nur ein einfacher Handyverkäufer war, der so auf billige Art und Weise Kunden mit Scheinangeboten lockt und dann Verträge abschließt. Vielleicht sitzt er auch nur in einem dubiosen Callcenter und versucht so auf Provisionsbasis sich sein Geld zu verdienen.

Jedenfalls hoffe ich, niemals so einen Job wie dieser arme Uwe annehmen zu müssen.
Und zur Mobilcom werde ich in meinem Leben auch nie wechseln, wenn sie zu solchen fiesen Maßnahmen greifen.

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Atari legt Streit gegen 4players bei

Mittwoch, 25. Juni 2008 10:53

Zunächst einmal rundet der Spiegel den Sachverhalt zwischen 4players und Atari im Bezug zum mies bewerteten Alone in the Dark nochmal sauber ab. Das zeigt, dass diese Geschichte nun doch viel größere Kreise zieht, als dass es bei einem kleinen Nischenkrieg bleiben kann.
In dem Artikel wird der Chefredakteur Jörg Luibl als streitbarer Mann dargestellt, als “einer, der auch innerhalb der Branche öfter mal aneckt. Er stellte Teile des Anwaltsschreibens online, versehen mit ätzenden Kommentaren.” schreibt Spiegel Online.

Gleichzeitig nahm der PR-Manager von Atari Deutschland Michael Röder, in einem Interview mit Der Westen Stellung.
Er möchte deutlich machen, dass Atari Deutschland lediglich ihre Rechte bewahren wollten. Es ginge ihnen bei der Unterlassungserklärung gegen 4players Testbericht nicht darum, dass das Spiel Alone in the Dark eine schlechte Bewertung erhalten hat, sondern lediglich, dass 4players das Spiel nicht hätte testen können, da das Spiel zu dem Zeitpunkt der Veröffentlichung des Testberichtes noch nicht offiziell in den Läden stand.
Da 4players keine Version zum Testen zugeschickt bekam, konnten sie schließlich sich nur einer Vorabversion oder halt einer illegalen Version bedienen.

Es war also nur ein großes Missverständnis, was nun Atari der Community gegenüber aufzuräumen und aufzuklären versucht. Das müssen sie auch schaffen, denn auch wenn 4players mit zu großen Kanonen zurück geschossen haben sollte, war es dennoch kein feiner Zug von Atari.

Letztendlich haben sie jedoch nun ihren Streit beigelegt.
Es kam zu einem persönlichen Gespräch zwischen Atari und 4players, infolge dessen Atari nun alle Anschuldigungen zurück genommen. Ferner freuen sie sich nun auch eine zukünftige Zusammenarbeit mit 4players.

Ich glaube nicht wirklich daran, dass es schon das Ende ist. Der Schaden ist da, ein maues Spiel bleibt ein maues Spielt. Sollte Alone in the Dark nun ein Ladenhüter bleiben, weil sich nun auch die geprellte Community veräppelt fühlt, muss sich Atari wirklich etwas überlegen. Denn AitD ist immer noch Ataris stärkste Marke (abgesehen von meinem geliebten Test Drive Unlimited von Atari.)

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