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In der bash-history mittels PgUp und PgDown suchen

Montag, 29. September 2008 14:24

Eine Sache, die ich an Suse Linux Systemen echt gut finde, ist die voreingestellte Bedienung an der bash.

Besonders praktisch finde ich die Suche in der bash-history mittels PgUp und PgDown Tasten (also die Bild-auf und Bild-ab Tasten)

Man kann eine Befehlszeile, die man vorher schon einmal eingegeben hat, so ungemein abkürzen.
Ein Beispiel:
An der Konsole gebe ich ein

$ less

und die bash sucht den letzten Befehl aus der .bash_history, welche mit “less” angefangen hat und schreibt den Befehl für mich weiter:

$ less /var/log/messages

Wenn ich nun weiter mit PgUp suche, bekomme ich jeden anderen Befehl, den ich schon einmal eingegeben habe.

$ less /var/log/apache2/access.log

Daran gewöhnt man sich sehr schnell und empfindet andere Systeme wie Debian- oder Red-Hat-basierte Derivate als viel zu unbequem.
Aber diese Funktion kann man natürlich nachkonfigurieren.

Dazu editieren wir als root die Datei
/etc/inputrc
und fügen folgende zwei Zeilen hinzu. Sollten sie schon existieren, muss man sie gegebenenfalls auskommentieren:

“\e[5~”: history-search-backward
“\e[6~”: history-search-forward

(Bitte beachte, dass meine WordPress-Blogsoftware aus den einfachen englischen Zollzeichen deutsche Anführungszeichen gemacht hat. Solltest Du es einfach copy&pasten, musst Du sie mit Shift+2 ersetzen. Wie ich dieses Verhalten WordPress abgewöhnen kann, muss ich nochmal nachschauen.)

Danach muss man sich nur noch an der Konsole neu einloggen und schon funktionieren die bequemen Tasten.

Thema: Technisches | Kommentare (5) | Autor:

SSH-Config

Samstag, 23. Februar 2008 12:16

Als kleiner Tipp für zwischendurch und weil ich es selber immer wieder vergesse, stelle ich heute mal die oft vergessene ssh-config vor.

Ich muss mich recht häufig mal auf andere SSH Server installieren verbinden. (Danke für den Gedankenfehler, Whitewolf Fox. ;) )
Mittels Putty ist es unter Windows sehr bequem und einfach, viele Configs zu verwalten.
Unter Linux favorisiere ich allerdings das gute alte OpenSSH an der Konsole.

Dazu habe ich mir früher immer ganz gerne aliase geschrieben, damit ich nicht immer den vollen Parameterschwanz mit schreiben musste:

alias sshmeinserver='ssh www.meinserver.de -l toor -p 12345 -X -C'

Aber genau für solche Zwecke bringt ssh ja seine config Datei mit, die man in ~/.ssh/config findet, oder sich gegebenfalls erstellen muss.

Dort schreibt man nun folgendes hinein:

Host meinserver
HostName www.meinserver.de
User toor
Port 12345
Compression yes
ForwardX11 yes

Der Leser ahnt es schon. Nun muss man an der Konsole nur noch ‘ssh meinserver’ eintippern und das war’s auch schon.

Das man noch viel mehr in die ~/.ssh/config packen kann, zeigt auch die ssh_config manpage:
http://www.openbsd.org/cgi-bin/man.cgi?query=ssh_config

Thema: Technisches | Kommentare (3) | Autor: